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Arbeitsasschuss zu Gast in Dänemark
Der Verband der Hersteller selbstklebender Etiketten und Schmalbahnconverter e.V. (VskE) war Anfang März mit seinem Arbeitsausschuss beim Druckmaschinenhersteller Nilpeter A/S im dänischen Slagelse zu Besuch.
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Labelpack-Berichte: Artikel lesen

Anfang März war der Verband der Hersteller selbstklebender Etiketten und Schmalbahnconverter e.V. mit seinem Arbeitsausschuss deim Druckmaschinenhersteller Nilpeter A/S im dänischen Slagelse zu Besuch. Bei dieser Gelegenheit hat das Unternehmen den interessierten Ausschussmitgliedern seine dortige Produktion sowie seine Strategie im internationalen MArkt unter Berücksichtigung der verschiedenen regionalen Anforderungen an MAschinen, Wechselkursen und Zolltarifen präsentiert.

Group_VskE_Nilpeter_All_New_FA_Flexo_storyDer VskE-Arbeitsausschuss im Technology Center am Hauptsitz von Nilpeter in Slagelse 

NILPETER - Identische Maschinentechnik für zwei Standorte
Mit zwei Nilpeter MO-4 erweitert die Ellerhold-Gruppe ihr Produktsegment Haftetiketten um den Offsetdruck 
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Etiketten sind Plakate für den Marktauftritt im Miniformat. Diese Definition mag eigenwillig sein, im Falle der Ellerhold AG ist sie jedoch auch ein Erfolgsrezept. Großflächenplakate bilden den Ursprung des Unternehmens. Seit einigen Jahren zählen jedoch auch Verpackungen und Etiketten zum Produktprogramm der Firmengruppe. Bei einem Besuch am Standort Zirndorf erläutert Maximilian Ellerhold, welche Überlegungen zur Installation zweier Rollenoffsetmaschinen von Nilpeter zur Produktion von Haftetiketten geführt haben. Der Anfang der Erfolgsgeschichte liegt 30 Jahre zurück. In Zirndorf bei Nürnberg gründete Frank Ellerhold 1987 eine Druckerei, die Plakate im Rollensiebdruck fertigte. Als gelernter Siebdrucker sah er dieses Verfahren bei kleineren Auflagen für die Außenplakatwerbung im Vorteil gegenüber dem Offsetdruck. Insbesondere die Kostenvorteile durch eine geringere Makulatur und die mehrfache Nutzung der Druckformen ermöglichten einen erfolgreichen Einstieg in den Markt. 


Hohe Affinität zu innovativen Technologien

Aus den Anfängen als regionaler Plakatdrucker hat sich eine Unternehmensgruppe entwickelt, die 2016 mit über 630 Mitarbeitern einen Umsatz von 84 Mio. Euro erzielt hat. Wie Maximilian Ellerhold erklärt, ist die Geschichte des Unternehmens, das seit 2005 als Aktiengesellschaft firmiert, stark von der Experimentierfreudigkeit seines Vaters Frank Ellerhold geprägt. Neue Technik sei für ihn stets Anreiz gewesen, Vorteile zu erkennen und im Sinne der Kunden gewinnbringend zu nutzen, erinnert sich der heutige Vorstand für Produktion und Technik. Ein Beispiel war der Digitaldruck, der in Zirndorf bereits 1993 Einzug hielt.

Mit dem Etikettendruck kam Frank Ellerhold erstmals 2006 In Berührung, als die Offsetdruck Team GmbH & Co KG übernommen wurde. Das Unternehmen in Witten, das im deutschen Markt vor allem als Plakatdrucker bekannt war, hatte als zusätzliches Standbein die Produktion von Nassleimetiketten für die Getränkeindustrie. 


Etiketten als zusätzliches Standbein zur Zukunftssicherung

Obwohl der Etikettendruck zum damaligen Zeitpunkt nicht zum Portfolio gehörte, wurde dieses Marktsegment beibehalten und weiter ausgebaut. Einer der Hauptgründe für diese Entscheidung war der Einfluss der Digitalisierung auf den Plakatdruck. In großen Städten kommen anstelle von Plakatwänden heute teilweise schon neue Technologien wie großformatige LED-Bildschirme zum Einsatz. Im Gegensatz dazu sind Verpackungen und Etiketten durch digitale Medien nicht ersetzbar, da sie auch physische Funktionen zu erfüllen haben.

Mit der Akquisition der Berliner Goetz + Müller GmbH wurde der Produktbereich Etiketten drei Jahre später um eine Druckerei erweitert, die auf dieses Segment spezialisiert ist. Sie brachte sehr viel Erfahrung mit hochwertig veredelten Etiketten, z.B. für Spirituosen, in die Firmengruppe ein. 2014 stieß schließlich die dritte Etikettendruckerei dazu, als Frank Ellerhold das Unternehmen Offset Ketels in Wees bei Glücksburg aus der Insolvenz heraus kaufte. Die klassische Bogendruckerei hatte zuvor Aufträge verloren, weil internationale Großkunden seit Jahren vermehrt auf Rollenhaftetiketten umstellen. Die spürbar wachsende Nachfrage nach selbstklebenden Etiketten veranlasste die Ellerhold-Gruppe, ebenfalls in dieses Produktsegment zu investieren. 


Digitaldruck und Rollenoffset installiert

Dazu gehörte beispielsweise die Entscheidung, am Standort Zirndorf Haftetiketten ins Programm aufzunehmen. Mit der Installation einer Digitaldruckmaschine sowie entsprechender Technik für die Weiterverarbeitung erfolgte der Einstieg vor allem mit Kleinauflagen, z.B. für Weinetiketten. Aufgrund der bundesweiten Standorte ist der Vertrieb überregional organisiert. Auf diese Weise konnten neue Kunden gewonnen und wertvolle Erfahrungen mit der Fertigung von Haftetiketten gesammelt werden.

Den nächsten großen Entwicklungssprung wagte das Unternehmen 2016 mit der Inbetriebnahme von zwei Kombinationsdruckmaschinen vom Typ Nilpeter MO-4 an den beiden Standorten Glücksburg und Zirndorf. Sie sind mit gleicher Technik ausgestattet. Der Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz des Offsetdrucks in Kombination mit anderen Verfahren sowie umfangreichen Veredelungsmöglichkeiten. Zu diesem Zweck verfügen die Maschinen über acht Druckstationen, von denen fünf auf dem Offsetverfahren basieren. Alle Druckwerke können wahlweise mit Flexo- bzw. Siebdruck bestückt werden. Für hochwertige Veredelungen sind jeweils zwei FP-4-Prägeeinheiten integriert. Alle gängigen Veredelungstechniken wie Folienprägen (heiß und kalt), Blindprägen oder Kaschierung sind möglich.

Eine Besonderheit ist die Ausstattung der Offsetrotationen mit einer Inline-Mess- und Regelanlage von Lithec. Das System, das der Firma Ellerhold aus dem Bogenoffsetdruck bekannt ist, kommt dabei erstmals an einer Nilpeter-Maschine zum Einsatz. Es soll zum einen die Makulaturquote niedrig halten, was im Hinblick auf den hohen Materialwert von manchen Haftverbunden eine wichtige Rolle spielt, und zum anderen auch die Mitarbeiter bei der Bedienung der Maschine unterstützen. 


Geschäftsaufbau mit langem Atem

Aufgrund der bestehenden Kundenstruktur ist in Glücksburg die Auslastung mit entsprechenden Aufträgen schnell gestiegen. Von den dortigen Erfahrungen in der Anlaufphase profitieren auch die Zirndorfer Kollegen. Weil die Firmengruppe aus der Vergangenheit mit der Situation vertraut ist, sich schrittweise und möglichst langfristig in einem neuen Markt erfolgreich zu etablieren, räumt man sich auch in diesem Fall vergleichsweise viel Zeit zum kontinuierlichen Aufbau des neuen Geschäftsfeldes ein. Eindrucksvolles Beispiel ist die eigene Kartonfertigung, mit der die Firma Ellerhold 2004 schon einmal Neuland betrat. Inzwischen ist die Erzeugung und Bedruckung von offsetkaschierter Wellpappe für Displays und Verpackungen ein Geschäftszweig, der längst in der Gewinnzone angekommen ist und mittlerweile rund 11% zum Gruppenumsatz beiträgt. Die Etikettenproduktion um das Segment der Rollenhaftetiketten zu erweitern, stufen Stephan und Maximilian Ellerhold – die beiden Brüder bilden inzwischen den Vorstand der Ellerhold AG – als wichtiges Zukunftsprojekt ein. Ihren Schwerpunkt sehen sie dabei im Bereich der hochwertigen und vielfältig veredelten Etiketten, z.B. für den Getränkemarkt, insbesondere für Wein und Spirituosen.


Entscheidungsfindung in großer Runde

Welche Bedeutung das Projekt für die Unternehmensgruppe hat, ist am Weg der Entscheidungsfindung ablesbar. In einer großen Runde mit der Geschäfts- und Produktionsleitung der beiden Standorte Zirndorf und Glücksburg wurden die Vor- und Nachteile der seinerzeit vorliegenden Angebote verglichen. Obwohl bis dahin noch nie so viele Parteien innerhalb des Unternehmens in eine Entscheidung eingebunden waren, fiel die Wahl pro Nilpeter MO-4 einstimmig aus. Die Maschine bot für die speziellen Anforderungen an beiden Standorten das passende Gesamtkonzept.

Im Vorfeld der Entscheidung standen Demonstrationen bei drei in die engere Wahl gekommenen Druckmaschinenherstellern sowie mehrere Besuche bei Anwendern auf dem Programm. Das Augenmerk lag dabei vor allem auf wichtigen Kenndaten aus der Praxis wie Rüstzeiten mit Farb- und Druckformwechsel oder Auftragsdurchlaufzeiten. Bei allen wichtigen Kriterien hatte die Nilpeter-Technik die Nase vorn. Zusätzlich hatte Ellerhold den Maschinenanbietern äußerst knifflige Motive für Drucktests vorgelegt, um die Qualität der Offsetdruckwerke zu prüfen. Auch hierbei konnte der dänische Maschinenhersteller die Erwartungen erfüllen. Letztendlich gaben aber die verschiedenen Möglichkeiten im gesamten Bereich der Weiterverarbeitung den Ausschlag für Nilpeter. Dass die Nilpeter GmbH als deutsche Niederlassung und gleichzeitig auch Vertretung der Firma Prati am Ende auch noch die Umspul- und Konfektioniersysteme des italienischen Herstellers geliefert hat, war für beiden Seiten ein willkommener Bonus.


Herausforderungen stets als Wachstumschance genutzt

Drei Jahrzehnte genügten der Ellerhold-Gruppe, um sich in verschiedenen Marksegmenten erfolgreich zu etablieren. Beim Start im Jahr 1987 war Firmengründer Frank Ellerhold Quereinsteiger im Nischenmarkt der großformatigen Plakate. Weil das Anpacken immer wieder neuer Aufgaben und Herausforderungen quasi zur Philosopie der Unternehmensgruppe gehört, verfügt sie heute über sechs Standorte, an denen im vergangenen Jahr insgesamt 630 Mitarbeiter einen Umsatz von 85 Mio. Euro erzielt haben. Neben Plakaten in seinen verschiedenen Formen umfasst das Produktprogramm inzwischen auch Displays, Etiketten und Verpackungen.

Auf dem Weg zur heutigen Bedeutung gab es immer wieder grundlegende Entscheidungen, die den Unternehmenserfolg jeweils maßgeblich beeinflusste haben. Dazu zählt beispielsweise der Aufbau eines zweiten Produktionsstandortes in Radebeul bei Dresden im Jahr 1999. Eine Pionierleistung war auch die Entwicklung zur so genannten Plakatfabrik. Statt die einzelnen Teile eines Plakats plano auf Paletten zur Verfügung zu stellen, begann Frank Ellerhold 2003 damit, sie nach dem Druck auch gleich zu schneiden und zu falzen, so dass sie den Kunden im Bereich der Außenwerbung fertig vorbereitet für das Anbringen an die Plakatwände ausgeliefert werden konnten. Diese Art des Full Service ist heute Standard in der gesamten Branche.


Formatgrößte Bogenoffsetmaschine

Zur Erhöhung der Produktionskapazitäten nimmt das Unternehmen 2004 mit der ersten Rapida 205 von KBA die weltweit formatgrößte High-Tech-Offsetdruckmaschine in Betrieb. Um eine zu große Abhängigkeit durch die Konzentration auf die Plakatwerbung zu reduzieren, wird gleichzeitig der neue Produktbereich Displays und Verpackungen aufgebaut, der vor allem die Vorteile des Großformats nutzt. Mit dem Einstieg in das Etikettengeschäft wird das Geschäft auf noch mehr Standbeine verteilt. 2016 war der Umsatzanteil von Kartonage, Displays und Etiketten bei Ellerhold auf gleichem Nivaeu wie die Außenwerbung. Etiketten trugen bereits ca. 35 bis 40 Prozent zum Umsatz bei. Das mit 10 bis 15 Prozent derzeit kleinste Marktsegment der Verpackungen und Displays hat dabei in Zukunft besonders großes Entwicklungspotenzial. 





NILPETER - Allererste »All New FA« produziert in Italien
Die allererste Kundeninstallation der »All New FA« erfolgte in der letzten Juniwoche 2017 bei Cograf Etichette vor den Toren von Turin/I statt. 
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Seit der zweiten Juliwoche läuft die Maschine – 17″ Druckbreite, Multi-Substrat FA mit acht Flexodruckwerken, Koronastation, De-/Relam-Einheit, Folienveredelung (kalt), UV-Laminierung und Schnellwechsel-Stanze – tadellos und produziert in drei Schichten täglich.

»Es ist ziemlich ungewöhnlich, ein mehrfarbiges Etikett mit 100 m/Min. zu drucken, während die Maschine nur über ein iPad bedient wird«, sagte Riccardo Giordana, der als erster Mitarbeiter von Cograf an der neuen FA arbeitete.

Andere Merkmale, die von Cograf hervorgehoben werden, seien das perfekte Register, das völlige Fehlen mechanischer Handhabung und eine unglaubliche Ruhe während der Produktion. Nach zwei Nilpeter FA 2500 und einer klassischen FA-4 sei die neue FA die perfekte Weiterentwicklung für Cograf.

Cograf Etichette produziert alle Arten von Selbstklebeetiketten mit den verschiedensten Druckverfahren einschließlich Flexo-, Buch-, Offset- und Siebdruck, sowie heiße und kalte Folienveredelung. (Foto: Nilpeter)

GM 2.0 auf der LabelExpo – ein „fresh up“ zum Geburtstag

Grafisk Maskinfabrik, das erfolgreiche dänische Familienunternehmen, erfindet sich anlässlich seines  47.Geburtstags auf der Label Expo 2017, neu.

Neben einem neuen Standlayout erleben Sie neben der gut im Markt etablierten Digital-Konvertierungslinie DC330 viele Weiterentwicklungen für bestehende Maschinenkonzepte und gleich 2 Weltprämieren für die komplett neu konzipierte DC 350 und die DC330MINIflex.

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Aus dem etablierten Kerngeschäft des  graphischen Kleinmaschinenbereiches mit seinen weit verbreiteten Kernschneidern der PNT-Serie, den Tischumspulern der Serie LRFT, sowie den Querschneidern ETV, hat sich das Unternehmen in den vergangenen 15 Jahren verstärkt der Entwicklung von Konvertierungslösungen für den Digitaldruckbereich gewidmet.


„Hier gab es vor allem in den vergangenen 10 Jahren eine rasante Entwicklung, getrieben durch die unterschiedlichen Digitaldrucksysteme, zuletzt vor allem durch die Inkjet-Technologie“, so Uffe Nielsen, CEO und Inhaber von GM.

„Die Anforderungen an unsere Anlagen haben sich vervielfacht. War es früher reines Stanzen und Schneiden von kleinen Auflagen, so stehen heute neben Value-Added-Prozessen wie Heißfolienprägung & Siebdruck , auch verstärkt die Automatisierung der Fertigung für z.B. Webshop-Anwendungen im Vordergrund.“


GM zeigt deshalb neben einfacheren Konvertierungsanlagen wie der neuen DC330MINIflex , mit der DC 330 FB auch eine Linie für höchste Ansprüche mit Heißfolienprägung und Siebdruck.


Neuestes Kind in der DC-Familie ist die DC350 die in Brüssel dem breiten Fachpublikum erstmals präsentiert wird. Neben der etwas größeren Maschinebreite, überzeugt diese Maschine mit höheren Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 72 m/min im semi-rotativen Modus, 1 Meter Abrollung und einem komplett neu entwickelten semi-rotativen Flexowerk. Abgerundet wird diese Ausstattung mit einem neu entwickelten Multilayer Modul, womit sich auch hier der Kreis zwischen höchster Produktivität und Value-Added Produkten schließt.


Zusätzlich zeigt GM noch die Weiterentwicklung seines Automatischen Messersystems und eine „stand-alone“ Variante der Flachbett-Heißpräge-Station FB330.


Die hohe Marktdurchdringung von GM am digitalen Sektor spiegelt sich auch durch die weite Verbreitung der Systeme auf der LabelExpo wieder.

So können Sie GM-Anlagen auch auf den Ständen von Xeikon, Epson, Konica Minolta und Trojan Color Labels in Aktion sehen.


Besuchen Sie uns in Brüssel, Stand 9A40.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

All4Labels investiert in drei Nilpeter PANORAMA Hybrid Maschinen
Die neu gegründete All4Labels-Gruppe, eines der führenden Unternehmen in der Etikettenindustrie, hat drei PANORAMA Hybrid Druckmaschinen von des dänischen Druckmaschinenhersteller Nilpeter gekauft, um den wachsenden Kundenansprüchen an Produkt und Markenanpassung gerecht zu werden
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Die erst kürzlich mit einem komplett überarbeiteten Design der Konvertier- und Flexodruckeinheiten, so wie einem umfassenden Update der Anwendungs-Software, aufgerüstete PANORAMA, deckt ein breitflächiges und vielfältiges Spektrum von Marktanforderungen ab.

Die Konfiguration der Maschine reicht von „Stand-Alone“ Lösungen bis hin zu anwendungsspezifischen Hybrid-Konfigurationen, die ein breites Spektrum an Anwendungen ermöglichen.


Was und Wo?

All4Labels hat drei PANORAMA Hybrid Kombinations-Druckmaschinen an unterschiedlichen Standorten installiert. Alle Maschinen drucken mit einem 5-farbigen Inkjet-Druck System in verschiedenen Kombinationen mit Flexo-Prozessen, Heißfolien Prägung und „Quick-Change“ Stanzmodulen.


„Die drei PANORAMA Hybrid werden an verschiedenen Standorten von All4Labels in Europa installiert und folgen damit unserer Strategie neue Industrie-Standards in Bezug auf Flexibilität, Kundenanpassung und Supply Chain Excellence, zu setzen. Wir folgen bereits seit langem dem Markttrend in Richtung Kundenanpassung und mit dieser Investition erreichen wir das nächste Level. All4Lables hat sich für die Nilpeter PANORAMA entschieden, da sie auf perfekte Art die Stärken und die Vorteile verschiedener Technologien miteinander vereint“, sagte Torsten Wietholz, Corporate Director von All4Labels.


Die All4Labels Installationen starten ein ganz neues Kapitel im Bereich der Möglichkeiten rund um den Digitaldruck, angetrieben durch „Brandowner“, mit dem Fokus auf eine langfristige Verfügbarkeit und Produktdifferenzierung. „Wir erwarten für die Zukunft, dass der Trend zur Individualisierung drastisch ansteigen wird – und damit neue Türen für unsere Kunden öffnet“, sagt Jakob Landberg, Sales & Marketing Director von Nilpeter. „Aus diesem besonderen Grund richtet sich unser Augenmerk darauf, diese Entwicklung des Marktes durch die Konstruktion dynamischer, modularer Hybrid-Lösungen zu unterstützen.“


Machen Sie sich selbst ein Bild über die PANORAMA Hybrid auf der LabelExpo Europe 2017.

Die PANORAMA wurde bereits  anlässlich ihrer Einführung auf der Label Expo Europe in 2015 ausgestellt, und wird mit ihrer Weiterentwicklung und Upgrades der digitalen Produktlinie von Nilpeter noch mehr der Mittelpunkt auf der diesjährigen Show sein.

Die Label Expo Europe wird in der Belgischen Hauptstadt Brüssel vom 25. – 28. September 2017 stattfinden. Nilpeter stellt in der Halle 7 auf den Ständen 7B35 und 7B39 aus.


Nilpeter – Ellerhold Gruppe investiert in zwei neue Nilpeter MO Offset Druckmaschinen
Die Gruppe baut ihre Etiketten-Sparte aus. Sowohl in Zirndorf wie in Glücksburg zieht mit der MO-4 von Nilpeter der hochmoderne Kombinationsdruck ein. Flexibel, schneller und auflagenstärker garantiert er Haftetiketten für höchste Ansprüche, dank Druck und Veredelung in einem Arbeitsgang.
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Ob in Zirndorf beispielsweise im Offset bedruckte, geprägte, mit Siebdruck in Regenbogenfarben plus Quelllack verfeinerte Weinflaschen-Etiketten – oder in Glücksburg edle Wodka-Etiketten im No-Label-Look, mit perfektem Siebdruck-Weiss als Grundierung und Offset-Schriften on top: Die MO-4 steht für hochmodernen Kombinationsdruck mit ausdrucksstarken Farben und jeglichen Sonderfarben.


Die Drucker können in einer Produktionsstrecke gleich fünf Offset- und drei Flexo-Druckwerke sowie ein Siebdruckwerk mit sämtlichen, gängigen Veredelungstechniken mixen – vom Blind-, Folienveredelung (heiss, kalt) über das Folienkaschieren bis zu Cast & Cure-Technik oder Lackanwendungen und der abschließenden Stanzung. »So gewährleisten wir die höchstmögliche Flexibilität bei geringen Rüstzeiten. Für jede Anforderung, die ein Etikett nun an uns stellt, haben wir dank MO-4 das richtige Druckverfahren und vielfältige Veredelungen – um das Etikett in einem Durchlauf, mit höchster Genauigkeit zu drucken«, erklärt Bernd Schmidt, Geschäftsführer der Ellerhold-Druckerei in Zirndorf. Die leistungsstarke Technik und die Vorteile der Haftetiketten – welche Temperaturschwankungen und Wasserkontakten länger trotzen – überzeugten auch schon Kunden mit Nassleim-Technik.


Sparsam im Werkzeug – und im Offset kostengünstiger und schneller


So lassen regionale Winzer auf der neuen Nilpeter kleinere Auflagen und Lebensmittelgiganten große Etikettenmengen in sehr kurzer Zeit drucken. Alle Veredelungsschritte können nun auf einmal und unabhängig voneinander angewandt werden, wie etwa zuerst das Applizieren von Prägefolie (heiss) und später das Blindprägen. Solche Reliefschnitt-Prägungen sind bei Weinbauern sehr angesagt, weiß der Zirndorfer Kundenberater Lajos Junghaus: »Diese ordern gern rollenweise veredelte Blanko-Etiketten, um sie nach jeder Lese selbst mit den notwendigen amtlichen Prüfnummern zu versehen.«


Der Vertriebsleiter Immo Brodersen, Glücksburg, erläutert besonders effektive Veredelungs-Kombinationen auf der MO-4: »Wir können mehrere Folien gleichzeitig einsetzen. Im Zusammenspiel mit Matt- und Glanzfolien entsteht so eine Art 3-D-Effekt.« Kunden aus der Lebensmittelindustrie schätzen zudem das kalte Aufbringen metallischer Folien und ein späteres Bedrucken. So erzeugt die Druckfarbe Gelb anschließend auf der Folie ein Gold und Rot ein schimmerndes Rubin. Alle Regenbogenfarben können so verwirklicht werden, ohne teure Werkzeuge. Kosmetikfirmen kombinieren den Etiketten-Druck oft mit dem Laminieren von Soft-Touch-Folien, für eine samtige Haptik.


Außergewöhnliche Effekte und No-Label-Look – ohne Falten


Die von Brodersen gern mit eingesetzte, außergewöhnliche Cast & Cure- Technik ist für den Rotationsdruck auf der MO-4 ideal geeignet und relativ kostengünstig zu realisieren: »Auf dem Etikett entstehen durch eine spezielle Drucktechnik verschiedenste Muster, Strukturen und holografische Effekte in denen sich das Licht wie in Prismen bricht.« Energiedrinks wurden mit solchen Etiketten schon im asiatischen Markt positioniert. Oder hochwertige Getränkeflaschengläser mittels Cast & Cure- Etiketten fälschungssicher gemacht. Soll ein Relieflack Wassertropfen auf der Cola-Flasche simulieren oder ein Strukturlack die Schale einer Orange auf der Saftflasche – die MO-4 druckt und veredelt das Etikett in einem Arbeitsgang.

Besonders sind Kunden vom No-Label-Look (Clear&Clear) der MO-4 begeistert: »Transparente Folien werden im Siebdruck mit perfektem Weiß versehen – und sind dann vielseitig bedruckbar. So lassen sich Design und Schriften selbst auf Kaviargläsern oder Johannisbeersaft- Drinks gut erkennen.« Oder auf Whisky-Flaschen, deren Etiketten ebenfalls durch die MO-4 laufen und perfekt auf glasklaren Flaschen haften.

NILPETER - Paperdrive mit Neuinvestition auf Wachstumskurs
Die Firma Paperdrive aus Georgensgmünd investiert in eine neue Flexo-Maschine von Nilpeter und eine weiteren Prati Weiterverarbeitung
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Die Firma Paperdrive hat sich in kürzester Zeit von einem reinen Handelsunternehmen für Etiketten zu einem „Full-Service“ Dienstleister für ihre Kunden entwickelt.

2008 zog Friedrich Schuhmann mit seinem Unternehmen in eigene Produktionsräume  von Nürnberg nach Georgensgmünd. Gemeinsam mit 8 Mitarbeitern begann er mit der Produktion von Etiketten . Inzwischen beschäftigt das Unternehmen 29 Mitarbeiter und ist spezialisiert auf die Herstellung und den Vertrieb von Etiketten und Kennzeichnungslösungen anfänglich überwiegend für technische Anwendungsbereiche. Mittlerweile hat sich das Unternehmen breiter aufgestellt und liefert auch in diverse andere Branchen. Der zweite Bereich der paperdrive GmbH ist der Vertrieb von Papiermanagementsystemen, „von der Rolle bis ins versandfähige Kuvert“ der durch einen starken technischen Außendienst unterstützt wird.


Gesundes Wachstum und neue Produktionsfläche

Bereits zum 5 Jährigen Firmenjubiläum 2013 wurde in eine PRATI Vega Plus 450 investiert. Schon bald reichten die alten Produktions- und Verwaltungsräume nicht mehr aus und die Firma ist 2015 auf der „grünen Wiese“ in das neue Industriegebiet Georgensgmünd in die Technikstraße gezogen.

Zusammen mit seinem Sohn Oliver, seiner Tochter Marina und einem starken Team wurde dieses Jahr der nächste Schritt in Richtung Wachstum getätigt, Flächenerweiterung auf insgesamt 3.800m2 und die Investition in neue Technik.


Technisch die neusten Modelle von Nilpeter und Prati

Beim Vergleichen der technischen Daten und Leistungsmöglichkeiten von Maschinentypen verschiedener Hersteller kam auch die Nilpeter GmbH aus Minden ins Spiel. Die Repräsentanz des dänischen Maschinenherstellers, die im deutschsprachigen Markt u.a. auch die Firma Prati sehr erfolgreich vertritt, war durch die bestehende Zusammenarbeit bestens bekannt. „Für uns war die bereits bestehende, kontinuierliche und gute Zusammenarbeit mit der Nilpeter GmbH und einen Ansprechpartner für Druckmaschine und Weiterverarbeitung zu haben ein klarer Vorteil “, erwähnte Oliver Schuhmann.


So sahen die ursprünglichen Planungen vor, zum bestehenden Maschinenpark eine weitere Flexodruckrotation mit einer Arbeitsbreite von 370 mm zu installieren. Das es am Ende eine Nilpeter FA-4*  mit 420 mm Bahnbreite wurde, ist auf verschiedene Gründe zurückzuführen u.a. steht diese Arbeitsbreite für eine größere Flexibilität bei künftigen Aufträgen.

Die innovative Druckwerkskonstruktion der FA* bietet einen äußerst kurzen Bahnweg innerhalb der Maschine. Dieser macht sich sehr bemerkbar wenn es um Rüstzeiten und Makulatur geht.


In einem „Atemzug“ hat sich die Familie Schuhmann gemeinsam mit Peter Lehmeier, dem Technischer Leiter von paperdrive, erneut für eine PRATI Konfektionierungsmaschine entschieden. Paperdrive bekommt als einer der ersten Unternehmen in Süd-Deutschland das neuste Modell der Saturn ergänzend zu der Nilpeter FA* in einer Bahnbreite von 450mm. Die Maschine ist mit neuster Technik wie ein vollautomatische Messersystem („fast cut“), einem dualen Turret und weiteren Automatisierungs-Features ausgestattet.

„Die Investition in Druckmaschine und Konfektioniereung bringt uns Produktionstechnisch einen großen Schritt nach vorne,“ so Peter Lehmeier.


Sowohl die Installation und Inbetriebnahme der beiden neuen Maschinen als auch die Schulung der Mitarbeiter vor Ort erfolgt durch das Serviceteam der Nilpeter GmbH.


 „Die Nilpeter GmbH freut sich natürlich auch sehr den Schritt des Wachstums gemeinsam mit der Firma paperdrive gehen zu dürfen und weiterhin als Partner mit im „Boot“ zu sein“ betont noch einmal Christoph Kugler, Vertriebsrepräsentant der Nilpeter GmbH für das Gebiet Süd-Deutschland

NILPETER - erweitert und optimiert die Digitaldruck-Linie – PANORAMA
Slagelse, Dänemark: Nilpeter hat bedeutende Erweiterungen an seiner Digitaldruck-Linie PANORAMA vorgenommen. Dazu gehören eine komplette Neugestaltung der Konvertierung, der Flexo-Druckeinheiten sowie ein Update der Software. Die digitalen Hybridkonfigurationen decken ein vielfältiges Spektrum an Kundenanforderungen ab – von einer Stand-Alone Lösung bis hin zu einer „Allround-Panorama-Hybridmaschine“, ergänzt durch diverse Module.
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Höchst zuverlässiger und produktiver Digitaldruck und Finishing

Nilpeter will mit der weiterentwickelten Panorama eine zuverlässige und produktive Digitaldruckmaschine bieten, ausgestattet mit Finishing-Applikationen und Automatisierungssystemen, welche die Erwartungen der Markenartikler erfüllen. Alle Panorama-Konfigurationen sind komplett modular und können zu jeder Zeit installiert, modifiziert und erweitert werden, wenn die Kunden zu einem späteren Zeitpunkt einen veränderten Workflow benötigen. Die neue Maschine wird zur LabelExpo in Brüssel vom 25.-28. September präsentiert.


Konfigurationen können zu jeder Zeit erweitert werden

„Eine unserer wesentlichen Stärken liegt in der Fähigkeit Produktionslösungen für jegliche Anforderungen die unsere Kunden an uns stellen umzusetzen, zu optimieren und zu integrieren. Aus diesem Grund sind alle PANORAMA Konfigurationen komplett modular und können zu jeder Zeit installiert, modifiziert und erweitert werden, sogar wenn der Kunde zu einem späteren Zeitpunkt einen veränderten Workflow benötigt,“ sagt Gernot Schneider, Digital Product Manager, Nilpeter A/S.


Bisherige Erfolge

Nilpeter hat seit der Einführung der PANORAMA auf der LabelExpo Europe 2015 von mehreren Installationen im Markt berichtet. Unter anderem an IKONPRINT in Dänemark, Bidone Etichette in Italien, The Printing Plant in Cincinnati, OH, USA, und zuletzt eine Reihe kompletter Hybrid-Digitaldrucklösungen an einen großen europäischen Etikettenhersteller. In Italien hat Bidone Etichette die Kapazitäten mit der Produktion großer Mengen von Etiketten, hauptsächlich für die Wein- und Lebensmittelbranche für regionale wie internationale Kunden, ausbauen können ohne dabei Kompromisse in der Qualität eingehen zu müssen. In Cincinnati, OH, bedient The Printing Plant mit der Nilpeter PANORAMA Kunden aus den Bereichen Fast Food, Lebensmittel, Datenerfassung und Automotive Industrie.


Basisdaten

Die DP-3 arbeitet mit Kyocera-Druckköpfen mit vier Graustufen und 600 x 600 dpi Auflösung. Als CMYK+W-Lösung kann der Großteil der Pantone-Farben abgedeckt werden. Der Equios-Workflow bietet unter anderem die Optimierung der Schriften (Schriftgrösse ab 3 Punkt), automatisches Step & Repeat und Hybridraster. Die Bedienung erfolgt über en intuitives Interface und einen 42 Zoll Touchscreen.

Die Druckgeschwindigkeit erreicht bis zu 50 m/Min. Die maximale Druckbreite liegt bei 322 mm (Bahnbreite max. 350 mm), der Drucklängenbereich liegt bei 50,8–2400 mm (2–94,4 Zoll).


Testen Sie uns

Schicken Sie uns Ihre Druckdaten ... wir erledigen den Rest.

Mit der Rücksendung der gefertigten Jobs erhalten Sie zusätzlich eine Kalkulation aller direkten Betriebskosten für Ihre interne Kostenrechnung.

Die PANORAMA steht für Sie in unserem Technologie Center in Dänemark bereit. Testen Sie Ihre aktuellen oder zukünftigen Jobs auf unserer digitalen Lösung. Erweitern Sie Ihre Geschäftsideen und nehmen Sie für eine persönliche Demo direkt Kontakt mit uns auf.


Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

NILPETER - Deutsche Tochter auf Wachstumskurs
Nilpeter GmbH bezieht neuen Standort in Minden und baut Personal aus
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Das vergangene Jahr ist für die Nilpeter GmbH, die im deutschsprachigen Markt für die Vertriebs- und Service-Leistungen des dänischen Maschinenherstellers gleichen Namens zuständig ist, in allen Bereichen sehr erfolgreich verlaufen. Wie Geschäftsführer Thorsten Saathoff bestätigt, stieß das Full-Service-Angebot rund um die Maschinentechnik zur Etikettenherstellung im Markt auf anhaltend gute Resonanz. Zufrieden ist er zudem mit der personellen Verstärkung des Teams und dem Umzug in neue Räumlichkeiten.


Als für die Nilpeter GmbH vor zwei Jahren die Suche nach einem neuen Büro anstand, nutzte das Unternehmen die Chance, nach Minden umzuziehen. Nach dem Bezug der neuen Räume im 2. Halbjahr 2016 sind an diesem Standort nunmehr die gesamte Administration, die Organisation der Ersatzteilversorgung sowie die Koordination der Techniker-Einsätze im deutschen Markt angesiedelt. Für Live-Demonstrationen der Produkte – von Nilpeter bis Prati – stehen moderne Demo-Center am jeweiligen Stammsitz unserer Lieferpartner zur Verfügung. Sehr viele Interessenten schätzen zudem die Möglichkeit, sowohl Nilpeter- als auch Prati-Maschinen bei Kollegenbetrieben unter Praxisbedingungen zu sehen.


Langjährige Erfahrung

Die Vertretungsrechte für Nilpeter-Maschinen liegen schon seit 1984 bei dem Unternehmen, das damals noch unter dem Namen Clauberg firmierte. Anfang der 1990er Jahre wurde das Produktangebot erweitert und das anfänglich auf Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und das nördliche Hessen begrenzte Vertriebsgebiet auf das gesamte Bundesgebiet sowie Östereich und die Schweiz ausgedehnt. 2004 erfolgte die Gründung der Nilpeter GmbH. Die Geschäftsleitung der Standorte in Hannover und Wien lag seitdem in der gemeinsamen Verantwortung von Bernd Fiebig und Andreas Höfner. Seit 1. März 2014 gehört Thorsten Saathoff zur Geschäftsleitung, der damit die Nachfolge von Bernd Fiebig angetreten hat. Bis zu seinem endgültigen Ruhestand ist Bernd Fiebig noch in reduziertem Umfang für die Nilpeter GmbH tätig.

Die Zahl der installierten Maschinen im Verantwortungsbereich der Mindener Tochtergesellschaft ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Deshalb hat das Unternehmen sein Personal zuletzt entsprechend aufgestockt. Seit November 2015 verstärkt Christoph Kugler das Verkaufs-Team. Er betreut vorwiegend das südliche Vertriebsgebiet. Durch seine frühere Tätigkeit für einen Maschinenhersteller im Verpackungsdruck verfügt er über wertvolle Erfahrungen, die ihm bei seiner jetzigen Aufgabe als Ansprechpartner für die Produkte von Nilpeter, Prati und Grafisk Maskinfabrik (GM) zugutekommen. Als neue Mitarbeiterin ergänzt außerdem Christine Schoppmann seit Juli 2016 das Team im Vertriebs- und Serviceinnendienst.


Nicht nur Vertrieb, sondern Full-Service

Die lokale Vertriebs- und Servicekompetenz konsequent zu stärken, ist ein wesentlicher Teil der unternehmerischen Zielsetzung bei der Nilpeter GmbH. Im Zuge dieses Konzepts werden 2017 noch weitere Service-Mitarbeiter eingestellt. »Unsere Kunden sollen sich stets gut betreut fühlen und im Bedarfsfall schnelle Unterstützung erhalten«, so das Statement von Andreas Höfner und Thorsten Saathoff. »Schließlich ist unser Angebot nicht auf den Verkauf beschränkt, sondern umfasst Dienstleistungen wie Installation, Wartung und Service sowie Schulung und Beratung, die gänzlich mit eigenem Personal bewerkstelligt werden.«


In mehreren Fällen hat das Team in Minden komplette Umzüge von Maschinen organisiert. Das umfasst die gesamte akribische Planung vom Abbau über den sicheren Transport der Maschine bis hin zur Vorbereitung des neuen Aufstellungsortes mit allen notwendigen Anschlüssen für Energie, Druckluft etc. Hierbei profitiert das Team von seinem fachlichen Know-how über die Besonderheiten bei grafischen Maschinen.


Maschinen stehen im Mittelpunkt

Den Full-Service-Gedanken sieht Thorsten Saathoff als Fortführung der bisherigen Tradition, nach der das Unternehmen weniger als Maschinenhändler im gewöhnlichen Stil, sondern vor allem als lokale Präsenz der vertretenen Partner agiert. Für Anwender bedeutet dies in erster Linie, dass ein vollständiges Service-Angebot von einem deutschen Partner zur Verfügung steht, unabhängig davon, ob das Lieferunternehmen beispielsweise aus Dänemark oder Italien stammt. Um ein hohes Niveau bei der Qualität der Beratung und der Intensität der Kundenbetreuung zu gewährleisten, konzentriert sich das Unternehmen auf seine Kernkompetenz, die eindeutig auf dem Gebiet der Maschinentechnik liegt.


Das Angebot in Sachen Maschinentechnik beschränkt sich aber keineswegs auf den Druckbereich. So wurde im Jahr 2011 die bis dahin gültige Vertretung für die Firma Prati in Österreich auch auf Deutschland und die Schweiz ausgeweitet und umfasst somit das komplette Vertriebsgebiet der Nilpeter GmbH. In diesem deutschsprachigen Markt wird seit der drupa 2016 auch das gesamte Maschinenprogramm des dänischen Herstellers Grafisk Maskinfabrik exklusiv vertrieben.


Anwender profitieren von Erfahrung und Kompetenz

In der Folge kann Nilpeter als Full-Service-Partner die gesamte Produktionskette vom Druck bis zur Weiterverarbeitung in seine Kundenberatung einbeziehen. Der Vorteil für die Anwender liegt darin, dass durch die langjährige Branchenerfahrung umfangreiches Know-how über die Prozesse der Kunden vorhanden ist. Da auch die Kooperation mit den vertretenen Herstellern langfristig angelegt ist, erlaubt das unter dem Strich eine kompetente Beratung bei Investitionen, mit denen oft eine Optimierung der gesamten Produktionskette angestrebt wird.


Hinsichtlich Druckverfahren schlägt die Nilpeter GmbH ebenfalls einen weiten Bogen vom klassischen Flexodruck bis zum aktuellen Digitaldruck. Daran schließt sich wiederum ein Angebot mit speziellen Systemen zur Verarbeitung an. Beispiele sind das System DigiFast One von Prati oder die Inline-Konvertierungslösung, die von Nilpeter in Kombination mit der UV-Inkjet-Digitaldruckmaschine DP-3 Panorama erhältlich ist. Auch von der Firma Grafisk Maskinfabrik (GM) stehen aufgrund der langjährigen Erfahrung im Zusammenspiel mit bekannten Digitaldrucksystemen geeignete Lösungen zur Verfügung. Schwerpunkt des dänischen Familienunternehmens sind Maschinen zur Konvertierung und Endverarbeitung von Produkten für die Etikettenindustrie. Dazu zählen z.B. Schneid- und Umspulmaschinen, Stanzen, Rollenheber, Querschneider, Kernschneider und Spezialmaschinen für besondere Anwendungen.


Über 20 Jahre Kundentreue

Ein Beweis für die langfristig angelegte Strategie ist die Ende 2016 an die Druckerei Oscar Mahl gelieferte Saturn Classic von Prati. Das Unternehmen in Schwäbisch Hall fertigt seit über 20 Jahren Haftetiketten. Es hatte bereits 1994 in eine Umspulmaschine des Typs Jupiter TC400 von Prati investiert und war damit seinerzeit der erste Prati-Kunde in Deutschland. 2004 folgte eine weitere Jupiter TC400. Heute stehen im Vertriebsgebiet der Nilpeter GmbH weit über 120 Prati-Maschinen (siehe Meldung vom 7. März 2017).


In diesem Zeitraum hat die Branche allerdings einen tiefgreifenden Wandel erlebt. Während ein Vertriebsmitarbeiter den Kunden früher die Möglichkeiten der angebotenen Produkte vermittelt hat, wird von ihm heute statt dieser »Maschinenberatung« vielmehr eine umfassende »Prozessberatung« gefordert, erklärt Thorsten Saathoff den Unterschied. Anwender erwarten von einem Maschinenanbieter mittlerweile Antworten auf alle Fragen, die im Zusammenhang mit der Einbindung einer neuen Maschine in den gesamten Arbeitsablauf einer Druckerei bestehen. »Die Kunden wollen von uns wissen, was vor und nach der Druckmaschine kommt – zum Beispiel, was in der Druckvorstufe zu beachten ist, um ein Sleeve-Etikett zu fertigen, oder wie ein Booklet-Etikett konfektioniert wird. Vertriebsmitarbeiter, die mit den wichtigen Prozessen beim Kunden vertraut sind und somit diese Anforderungen erfüllen, stellen einen enormen Vorteil im Markt dar.«


Weniger Standard, mehr Komplexität

Aber auch auf der Produktebene nimmt die Komplexität zu. Unter den Verarbeitungssystemen von Prati, die Nilpeter in den letzten beiden Jahren installiert hat, sind immer weniger Standardmaschinen. Weil die Aufgabenstellungen immer anspruchsvoller werden, benötigen Vertriebs- und Service-Mitarbeiter heutzutage ein umfangreiches fachliches Know-how, um bei Investitionsvorhaben zusammen mit dem Kunden das anwendungstechnisch und wirtschaftlich passende System auszuwählen und anzubieten. »Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die personelle Kontinutiät und die beständige Weiterentwicklung der Mitarbeiter, worauf wir großen Wert legen«, so Andreas Höfner.


Eine weitere Herausforderung bedeutet der unaufhaltsame Trend zur Digitalisierung. Die Zeiten, in denen Techniker bei Maschinen vor allem mechanische Probleme zu lösen hatten, sind lange vorbei. In der heutigen digitalen Ära stehen Techniker fast ausschließlich vor der Aufgabe, Schwächen der Software zu beheben, damit die Maschinen ihre tatsächliche Aufgabe mit Hilfe einer möglichst fehlerfreien digitalen Steuerung erfüllen.


Außerdem werden Maschinen für den Datenaustausch in Zukunft zunehmend stärker miteinander vernetzt. Mit dieser Thematik beschäftigt sich bei Nilpeter und auch bei Prati seit einiger Zeit ein ganzes Team von Spezialisten. Sie stehen im Kontakt mit relevanten Lieferanten, um diese Entwicklung gemeinsam voranzutreiben, beispielsweise durch Standards. »Angesichts der abzusehenden Entwicklung«, so die Einschätzung von Andreas Höfner, »ist es ein großer Vorteil, vor allem erfahrene und global aufgestellte Lieferpartner zu haben«. Sowohl Nilpeter als auch Prati oder GM verfügen über eine eigene Entwicklung, betreiben moderne Produktionswerke und haben ihren Fokus in der Schmalbahnbranche. »All diese Aspekte bilden zusammen die sehr spannende Aufgabe, unser Unternehmen vor dem Hintergrund der sich rasant verändernden technologischen und marktspezifischen Gegebenheiten stetig weiterzuentwickeln und dabei immer möglichst nahe am Kunden zu sein«, formuliert Thorsten Saathoff abschließend das Resumee des Gespächs. (Fotos: Nilpeter GmbH)


Titelfoto: Das Führungstrio der Nilpeter GmbH (von links): Andreas Höfner, Thorsten Saathoff und Bernd Fiebig.


〉 www.nilpeter.de
〉 www.praticompany.com
〉 www.gm.dk

NILPETER - Grafisk Maskinfabrik GM und die Nilpeter GmbH vereinbaren Partnerschaft für Deutschland
Es ist uns immer wichtig unseren Kunden und Partnern eine qualifizierte Beratung und das richtige Produkte für deren Anforderungen zu bieten.
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Wir freuen uns Ihnen die Zusammenarbeit mit unserem künftigen Partner, der Grafik Maskinfabrik a/s (GM) aus Dänemark bekanntgeben zu dürfen.

Die Nilpeter GmbH und GM haben schon die letzten Jahre erfolgreich in diesem Markt kooperiert. Seit dem 1. Januar 2017 wird die Nilpeter GmbH nun den gesamten deutschen Markt betreuen. Gerd Radermacher (Firma Euraix) der die vergangenen Jahre als bekannter Ansprechpartner für die GM Produkte in Deutschland erfolgreich tätig war, bleibt dem Markt erhalten und ist weiterhin neben Christoph Kugler Ihr Ansprechpartner.

Damit beschreiten wir den vor einiger Zeit eingeschlagenen Weg – der Stärkung unserer lokalen Service- und Vertriebskompetenz durch eigene Mitarbeiter und Partner  – konsequent weiter.

Diese Entwicklung werden wir durch eine Vielzahl von organisatorischen und operativen Maßnahmen nachhaltig weiterführen.

„Die GM Produkte sind eine ideale Ergänzung zu unserem bestehenden Produktportfolio und bieten uns die Möglichkeit unsere Kunden noch umfangreicher und vielseitiger zu beraten“, sagt Christoph Kugler von der Nilpeter GmbH.

Während der letzten 30 Jahre entwickelte und produzierte das Familienunternehmen aus Dämemark ein komplettes Angebot an Peripheriemaschinen und Ausrüstung für die papierverarbeitende Industrie. Das Unternehmen hat sich damit einen bekannten Namen in der Etikettenindustrie erarbeitet und ist seit mehr als 20 Jahren Aussteller auf der Label Expo Europe und somit ein bekanntes „Gesicht“ in der Branche. Im Jahre 2006 wurde GM mit dem "Gazelle 2006" Award der dänischen Zeitschrift "Borsen" für außergewöhnliches Wachstum und Innovation in den letzten 3 Jahren ausgezeichnet.

GM bietet hochentwickelte Lösungen für die Konvertierung und Endverarbeitung von Produkten für die Etikettenindustrie an. Das Unternehmen baut und entwickelt eine Vielzahl von Maschinen, wie z.B. Konvertierungs-Linien, Stanzen, Schneid- und Umspulmaschinen, Rollenheber, Querschneider, Kernschneider und Maschinen für Spezialanwendungen.

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32427 Minden

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