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The Nilpeter “Romeo and Juliet” Wine Label Competition
In October 2018, Nilpeter, alongside CODE (Competitions for Designers), launched the “Romeo and Juliet Wine Label” competition, to honour our history in the wine label world, and to celebrate our 100-Year Anniversary.
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The competition grew from the notion that winemaking, and the wine label, is “first of all, a love story” and therefore centered around the lovers par-excellence: Romeo and Juliet. With any great love story, you need a great wine, and we chose one of the most refined wines available in Italy, the Nodo d’Amore.

Nilpeter would like to thank all the designers who took part - we saw an impressive 433 registered teams, with 557 designers, from a total of 30 nations. Of these, 77% were professionals, and 23% were students. 

At the June 7th Award Ceremony, held at the Farina Winery in Verona, a cash prize of €10,000 will be awarded to winners selected by a well-renowned jury including our own Lars Eriksen, David Carson of David Carson Design, Bruno Bertelli of Publicis Italia, Davide Bonazzi, Elena Farina of Farina Wines, Riccardo Guasco, Davide Mosconi of Auge Design, and Mariano Diotto.

Starting Monday April 15th  and leading up to the Award Ceremony, these winners, gold and honorable mentions will be showcased on our Instagram page – nilpeter1919, with the 1st prize winner revealed following June 7th. We look forward to sharing the results of this exciting task and learning experience with every wine and label enthusiast.

Nilpeter feiert 100 Jahre Innovation
Der 1. Mai 2019 wird ein besonderer Tag im Stammhaus von Nilpeter in Slagelse, Dänemark sein. Das Unternehmen feiert an diesem Tag sein 100-jähriges Bestehen. Nilpeter wurde im Jahr 1919 von zwei alten Freunden ,Christian Nielsen und Axel Petersen, gegründet und begann zunächst mit der Wartung von Zeitungsdruckmaschinen im Zentrum Kopenhagens, bevor sie 1924 die erste Semi-rotative Druckmaschine, die Simplex auf dem Markt brachten, diese blieb bis in den 70er Jahren in verschiedenen Versionen im Produktportfolio erhalten. Mit der Einführung der selbstklebenden Substrate richtete Nilpeter seinen Fokus auf den Etikettenmarkt. Bis zum heutigen Tag ist Nilpeter in Familienbesitz und wird von Lars Eriksen und Peter Eriksen, Vater und Sohn, in der 3. und 4. Generation von Eigentümern geführt.
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Weltweite Fertigung und Kundenbetreuung

Heute stellt Nilpeter auf drei Kontinenten Druckmaschinen für Etiketten und flexible Verpackungen her: Europa, Nordamerika und Asien. Eine konstante Qualität spielt eine wesentliche Rolle in dem Unternehmen, die durch die interne Fertigung aller wichtigen Komponenten, einen hohen Automatisierungsgrad und einer umfassenden Qualitätskontrolle erreicht wird.

Nilpeter verfügt über eine Reihe von Tochtergesellschaften, die die weltweite „Customer Care-Strategie“ des Unternehmens unterstützen, um sowohl den lokalen sowie den multinationalen Druckunternehmen ein hohes Maß an Kundenbetreuung zu bieten.


Klare und saubere Design-Linien

Das Design der Nilpeter Druckmaschinen war schon immer leicht zu erkennen. Die dänische Tradition für das klare und saubere Design, kombiniert mit der hohen Funktionalität, hat in der Entwicklung einen hohen Stellenwert und spiegelt sich in den heutigen Produktlinien wieder. Die Entwicklungen im Bereich des Designs richten sich an eine neue Generation von Maschinenbedienern, die eine moderne Benutzeroberfläche sowie eine Intuitive Handhabung fordern.


Technologie als Aushängeschild

Die 5 modernen Technologiezentren in Dänemark, USA, Thailand, Indien und Brasilien bieten die neusten Nilpeter Produkte und geben die perfekte Kulisse für die Zusammenarbeit mit den Druckunternehmen. Darüber hinaus nutzen Zulieferer und Industriepartner die Einrichtung, um neue Technologien vor Ort zu testen.


Eine starke Zukunftsvision

Im Laufe der Jahre hat Nilpeter die Grenzen der beispiellosen Technologie überschritten und viele neue bedeutende Innovationen geschaffen, die die Etikettenindustrie geprägt haben – Innovationen wie dem UV-Flexodruck, dem Drop-in Rotationssiebdruck und die erste echte plattformbasierte Offsetdruckmaschine. Heute ist Nilpeter ein gesundes Unternehmen mit einer starken Zukunftsvision.


Zitat Lars Eriksen, Präsident und CEO, Nilpeter A/S

„Die Marke Nilpeter ist aufgrund jahrelanger Partnerschaften und Produktinnovationen stärker denn je positioniert. Wir legen Wert auf Partnerschaften  mit unseren Kunden, Lieferanten und Industriepartnern. Wir möchten unsere Erfahrungen teilen und eng mit führenden Technologieanbietern zusammenarbeiten, um mit und für unsere Kunden einen Mehrwert zu schaffen. Inspiriert von den neusten Technologietrends entwickeln und implementieren unsere qualifizierten Mitarbeiter ständig neue Lösungen, so dass wir eine treibende, innovative Kraft in der Druckindustrie bleiben. Wir profitieren von 100 Jahren Erfahrung, sind jedoch nicht in der Vergangenheit verankert, sondern auf das, was die Zukunft bewegt. Das ist das wesentliche von …your printing partner.“ 


Eine ganzjährige Feier

Nilpeter freut sich darauf, 100 Jahre INNOVATION mit Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Lieferanten und das Jubiläum im Laufe des Jahres auf unterschiedlichste Weise zu feiern.

Grafisk Maskinfabrik - PAPIER-SCHÄFER investiert in die Zukunft mit 4 neuen Weiterverarbeitungslinien von GM
Die Firma PAPIER-SCHÄFER GmbH & Co. KG aus Weinheim ist bereits seit über 70 Jahren ein stetig wachsendes Familienunternehmen, heute in der 3. und 4. Generation. Für die Herstellung von individuellen Etiketten und anspruchsvollen Druckprodukten kommen alle gängigen Druckverfahren wie Offset-, Buch-, Flexo-, Digital- und Siebdruck zum Einsatz. Egal ob Etiketten auf Rolle oder Bogen, PAPIER-SCHÄFER hat die passende Technik. 
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Ausstattung der Produktion mit geeigneter Technik als wichtiger Faktor für den Erfolg. 

Für die Etikettendruckerei in Weinheim spielte die Ausweitung der Kapazitäten für zusätzliche Aufträge aus dem regionalen Markt eine wichtige Rolle. Die Spezialisierung liegt auf technisch aufwendigen Booklet- und Leporelloetiketten, Multilayer-Labels mit mehr als zwei Lagen, nachhaltigen Etiketten und veredelten Etiketten mit hoher Produktqualität.

PAPIER-SCHÄFER suchte daher für seine Kunden nach ausgefallenen und maßgeschneiderten Lösungen. Dies erfordert viel Fingerspitzengefühl und Know-How, um die passenden Möglichkeiten für die Umsetzung besonderer Kundenwünsche zu finden und trotzdem flexibel zu bleiben. „Geringer Materialverbrauch, einfache Jobwechsel und kurze Rüstzeiten waren ausschlaggebende Auswahlkriterien, um den immer kleiner werdenden Auflagen bei gleichzeitig vielen Sorten gerecht zu werden, erklärt Mareike Schäfer (Prokuristin Vertrieb und Medientechnologin Druck).“ Mit den Lösungen von Grafisk Maskinfabrik (GM) hat PAPIER-SCHÄFER den goldenen Mittelweg zwischen Flexibilität und Individualität gefunden.


Die FB330 – Druckveredelung mit dem besonderen Etwas

Ausgestattet mit einer Corona, einer Hochpräzisions-Prägeeinheit mit 30 Tonnen Prägedruck für Blindprägung und Folienveredelung (heiß) und einem Flachbett-Siebdruckwerk werden alle Wünsche zur Herstellung veredelter Etiketten erfüllt. Herzstück ist das Modul zur Heißfolienveredelung mit dem auffällige Details wie Gold, Silber oder sogar Hologramme möglich sind. Durch den schwenkbaren Turm kann quer oder längs zur Bahn geprägt werden, der Vorschub ist einstellbar (Foliensparfunktion). Die große Prägefläche mit einem Vorschub von 304,8mm auf 330mm Breite sorgt für entsprechende Produktivität. In Kombination mit dem Siebdruckwerk lassen sich so einzigartige Produkte fertigen.


DC330Mini flex– Kompakte Weiterverarbeitung

Die DC330Mini flexist konfiguriert mit einer Corona-Vorbehandlung, einem Flexo-Druckwerk zur vollflächigen oder Spot-Lackierung, einer Laminierstation, semi-rotativer Stanze, vollautomatischen Messersystem und halb-automatischen dualen Turret. 


IR330 - Mehrzweckmaschine

Umspulmaschine mit Label-Applikator zur einfachen Multilayer-Produktion. Hier ist die registergenaue Applizierung von vorbedruckten Etiketten möglich.


ETV Bogenschneider

Der Bogenschneider wird über einen Touch-Display bedient und ist für die Bahnbreiten 330 mm oder 515 mm lieferbar. Das Bogenschneiden erfolgt mit     einem leistungsstarken Guillotinemesser, das auch zum Schneiden von anspruchsvollen Materialien geeignet ist.

Im Namen der Nilpeter GmbH kommentiert Christoph Kugler (Verkauf) die Entscheidung: „Es war für PAPIER-SCHÄFER wichtig, ein komplettes Paket an High-End Lösungen von einem Hersteller zu erhalten. Entscheidend dabei war von Beginn an ein maximales Maß an Flexibilität aber ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Insbesondere die Möglichkeit die Maschinen FB330 und DC330Mini flex sowohl getrennt voneinander als auch Inline anwenden zu können, bietet hohe Flexibilität in der Bearbeitung der Jobs und der entsprechenden Belegungen der Maschinen. Die FB330 kann mit einem Heißpräge- und Siebdruck-Job eingerichtet werden, während mit der DC330Mini flexsimultan ein anderer Job verarbeitet wird. Dies führt zu einer optimierten Maschinenbelegung und Produktivitätssteigerung. Die einzigartige Kombination an Maschinen ergänzt die Produktionslandschaft von PAPIER-SCHÄFER optimal.“ 


Während der letzten 45 Jahre entwickelte und produzierte GM, das Familienunternehmen aus Dänemark, ein komplettes Angebot an Peripheriemaschinen und Ausrüstung für die papierverarbeitende Industrie. GM zählte von Beginn an zu den Pionieren im Markt wen es um neue, innovative Lösungen wie dem Inline-Finishing, ultra kompakten Finishing-Anlagen, Veredelung und Lasertechnik ging. Heute zählt GM zu einem der größten Anbieter im Finishing Sektor der graphischen Industrie.„Die Anforderungen an unsere Anlagen haben sich vervielfacht. War es früher reines Stanzen und Schneiden von kleinen Auflagen, so stehen heute neben Value-Added-Prozessen wie der Heißfolienprägung und dem Siebdruck auch verstärkt die Automatisierung der Fertigung für z.B. Webshop-Anwendungen im Vordergrund“, Uffe Nielsen (Managing Director und Inhaber von GM).

PRATI - Konfektionieren im digitalen Workflow bei schäfer-etiketten

Das Prati E-Ticket verknüpft bei schäfer-etiketten drei neue Prati-Systeme mit dem MIS – Projektbetreuung durch die Nilpeter GmbH.

Das Unternehmen schäfer-etiketten GmbH & Co. KG hat zwischen Januar 2017 und April 2018 insgesamt drei neue Verarbeitungssysteme des italienischen Herstellers Prati srl installiert. Im Tausch gegen ältere Anlagen sorgen sie mit ihrer Ausstattung auf dem aktuellen Stand der Technik zunächst für mehr Produktivität. Vor allem aber vollzieht die Etikettendruckerei aus Wolfschlugen damit einen wichtigen Schritt in Richtung digitale Transformation. Hartmut Wille und Christian Ortlieb, Technischer Leiter und Leiter Konfektion bei schäfer-etiketten, sowie Christoph Kugler, bei der Nilpeter GmbH für das süddeutsche Vertriebsgebiet verantwortlich, erläutern im vorliegenden Beitrag die Details dieses Projekts. 

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Spezialisierte und beratungsintensive Etikettenlösungen, die vor allem in vier Branchen geliefert werden, sieht schäfer-etiketten als sein Hauptgeschäft. „Die Bereiche Pharma und Kosmetik bilden den Schwerpunkt“, erklärt Hartmut Wille, „sie werden ergänzt durch Etiketten für Lebensmittel und Chemieprodukte. Um unsere Stärken in Zukunft weiter ausbauen zu können, haben wir die technische Ausstattung im Bereich der Konfektionierung mit drei neuen Systemen von Prati auf den aktuellsten Stand gebracht.“ Im Januar 2017 wurde ein Schneid- und Inspektionssystem vom Typ Saturn BiDi und nur zwei Monate später eine Saturn BKL installiert. Im April 2018 folgte schließlich das jüngste System, eine Saturn BiDi Futura. Alle drei Maschinen sind mit dem vollautomatischen Messersystem ‚Fast Cut‘ und einem Kamerasystem von Nikka zur 100-Prozent-Kontrolle ausgerüstet. Die beiden Modelle vom Typ Saturn BiDi erlauben einen bidirektionalen Bahnlauf. Diese Rückzug-Funktion ist Voraussetzung für eine pharma-gerechte Prüfung. 

Die Saturn BKL verfügt über einen speziell modifizierten Bahnlauf und eine angepasste Software, die auf die Verarbeitung von mehrlagigen Produkten ausgelegt ist. Sie wird bei schäfer-etiketten für die Produktion von Booklets eingesetzt – oder auch für Anwendungen in der Kosmetik-Branche, bei denen z.B. eine 100-Prozent-Textkontrolle gefordert wird. 


Gesamtkonzept überzeugt

Mit den Installationen reagierte das Unternehmen zum einen auf die deutlichen Zuwächse an Aufträgen aus dem Segment Pharma. Außerdem stand der Ersatz älterer Systeme an, da diese nicht über eine Kamera-Kontrolle verfügten. Die Möglichkeit zur Nachrüstung sowie die Belieferung mit Ersatzteilen war nicht mehr gegeben, weil die Herstellerfirma mittlerweile den Betrieb eingestellt hatte. 

Vor der Investition in Prati-Maschinen absolvierte die Druckerei ein Auswahlverfahren, bei dem die in Wolfschlugen genutzten Systeme unterschiedlicher Lieferanten sowie weitere Anbieter im Markt verglichen wurden. Am Ende fiel die Entscheidung auf das Konzept von Prati, da es in der Gesamtbewertung am meisten überzeugte. 


Zukunftsorientierte Lösungen für die digitale Transformation 

Ein besonderes Augenmerk bei der Auswahl der richtigen Maschine lag auf dem Vorhaben, in Zukunft alle Maschinen im Betrieb hausintern zu vernetzen. Um diese Entwicklung auch im Verarbeitungsbereich voranzutreiben, hat das Unternehmen ein gemeinsames Projekt mit Prati angestoßen. Sämtliche Prati-Maschinen sind mittels E-Ticket-Software über ein Interface mit dem Management-Informationssystem (MIS) von schäfer-etiketten verbunden. Alle Einstellungen, die an den Prati-Maschinen motorisch erfolgen können und zu denen im System Vorgaben bekannt sind, werden über das Netzwerk kommuniziert. Ein Beispiel ist das Format des Etiketts, das aufgrund der Spezifikation typischerweise vorhanden ist. Wird dieser Parameter um den Abstand zwischen den Etiketten ergänzt, resultiert daraus die Rollenbreite. Solche Angaben werden von den Systemen ebenso berücksichtigt wie die Forderung einer bestimmten Wickelhärte. 


E-Ticket ist weitaus mehr als das Speichern von Job-Daten

Dieses Vernetzen von Systemen und die Anbindung an Datenbanken ist nach Einschätzung von Christoph Kuglerin der Etikettenbranche ein noch ziemlich junges Feld. Zwar gibt es in vielen Fällen bereits Rüstvorgänge, bei denen auf abgespeicherte Daten zurückgegriffen wird, um z.B. die Messer automatisch einzustellen. Das Projekt bei schäfer-etiketten geht allerdings deutlich über dieses Speichern von Job-Daten hinaus. 

Die Auftragsdaten werden bereits vorab in der Planung angelegt und dem Bediener mit der Lauftasche, auf der sich ein Barcode befindet, zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe des Barcodes lassen sich die Auftragsdaten vom Bediener direkt an der Maschine einlesen. Damit stellt sich die Maschine entsprechend der hinterlegten Parameter automatisch ein. Werden während der Produktion Veränderungen an den Maschineneinstellungen vorgenommen, werden die neuen Parameter automatisch im System registriert und im zugehörigen Auftrag hinterlegt. Die kontinuierliche Anpassung der Daten ermöglicht eine laufende und nachvollziehbare Optimierung. 

Alle Informationen, die im ERP-System (Enterprise-Resource-Planning)vorhanden sind, stehen gleichermaßen an der Maschine zur Verfügung. Die dadurch verfügbare Datenmenge ist dabei nicht zu unterschätzen. Schließlich werden bei der Erfassung der Aufträge bereits zahlreiche Informationen eingepflegt. Neben den typischen Dimensionsdaten sind das für die Konfektioniermaschine etliche weitere Vorgaben wie der Durchmesser der Hülse, auf die gewickelt werden soll, die Zahl der Etiketten pro Rolle u.v.m. 

Damit am Ende die vom jeweiligen Kunden geforderten Parameter einschließlich jeder individuellen Anpassung immer dem richtigen Auftrag zugeordnet sind, setzt die digitale Einbindung der Konfektioniersysteme in den Workflow eine durchgängig logische Struktur voraus. Ihr Aufbau verlangt umfangreiches Know-how bis ins Detail, wenn ein solches System in der Praxis reibungslos funktionieren soll. 


Vorab definierteToleranzwerte

Die 4k-Kamera von Nikka, mit der alle drei Prati-Systeme bestückt sind, verfügt über eine Auflösung, die selbst extrem kleine Staubkörnchen registriert. Wenn allerdings jede theoretisch erkennbare Abweichung von der Referenz zu einem Stopp der Maschine führt, ist in der Praxis keine wirtschaftliche Produktion möglich. Um Anwendern den Spagat zu ermöglichen, definierte Fehler zuverlässig auszuschleusen, aber gleichzeitig auch eine hohe Leistung zu gewährleisten, müssen für das System sinnvolle Toleranzwerte definiert werden. Bei schäfer-etiketten sind Prüfkriterien für die 100-Prozent-Kontrolle zentral hinterlegt, erklärt Christian Ortlieb, Leiter der Konfektionierabteilung in Wolfschlugen. Je nach Kunde und Status des Jobs kann eine Kategorie ausgewählt werden, für die in Zusammenarbeit mit dem Bereich Qualitätsmanagement entsprechende Toleranzwerte festgelegt wurden. 

Um einen Auftrag an einem der Prati-Systeme zu bearbeiten, hat der Bediener der Maschine über eine Workstation Zugriff auf die Informationen zum Job. Mit Hilfe eines Barcodes auf der Lauftasche kann er Maschinendaten und Referenzbild laden. Dort ist auch die vordefinierte Kategorie der Toleranzwerte festgelegt, die für diesen Auftrag zu verwenden ist. Je nach Qualität der Mutterrolle können noch individuelle Änderungen erforderlich sein. In diesen Fällen entscheidet das Personal, welche Abweichungen akzeptabel sind und welche als Fehler auszuschleusen sind. Sollte die Menge der Fehlerstopps einer produktiven Verarbeitung im Weg stehen, wird in enger Abstimmung mit dem Qualitätsmanagement entschieden, ob die festgelegten Toleranzen für den laufenden Auftrag individuell anzupassen sind.


Gute Bedienbarkeitreduziert Rüstzeiten

„Viel stärker als in jeder anderen Abteilung wird die Planung von Durchlaufzeiten bei der Konfektionierung vom qualitativen Ergebnis des vorausgegangenen Arbeitsschrittes beeinflusst“, meint Hartmut Wille. „Das liegt daran, dass bei diesem Produktionsschritt nicht nur konfektioniert, sondern auch kontrolliert wird. Jede detektierte Auffälligkeit führt zunächst zu einem Maschinenstopp. Diese Variable, die eine Produktion spürbar verlangsamen kann, ist nicht kalkulierbar. Die reinen Rüstzeiten lassen sich dagegen eindeutig identifizieren. Sie haben sich mit den Prati-Systemen nachweislich reduziert. 

Dazu leistet die Bedienerfreunlichkeit der Maschinen nach Einschätzung von Christian Ortlieb einen wesentlichen Beitrag. Wenige Erfahrungen mit den Bedienelementen genügten, und ihre Handhabung war für das Personal selbsterklärend. Auch ergonomisch stellen Merkmale wie der integrierte Lift für den Rollenwechsel eine große Erleichterung für die Mitarbeiter dar. 

Als Pluspunkt für Prati wertet Christian Ortlieb außerdem den Service, der über die Nilpeter GmbH angeboten wird. Das umfasst neben Vertrieb und Inbetriebnahme vor allem auch die Schulung und das praktische Training an der Maschine. Im Bedarfsfall unterstützen auch Prati-Techniker aus Italien, beispielsweise wenn es darum geht, Verbesserungen auf alle Systeme zu übertragen, die an einer Maschine erarbeitet wurden. Auf diese Weise konnte bereits der Durchsatz an den Systemen erhöht und die Arbeit der Bediener erleichtert werden. 


Zielführende Kommunikationtreibt E-Ticket voran

Von Vorteil ist die gute Kommunikation zwischen schäfer-etiketten als Anwender, Prati als Lieferant und Nilpeter als Vertriebspartner vor allem auch bei der Weiterentwicklung des E-Ticket-Konzeptes. Mit Hilfe des Feedbacks aus Wolfschlugen, so Christoph Kugler, konnten bereits einige für die Anwendung nützliche Zusatzfunktionen eingebracht werden.

Dass schäfer-etiketten den Einstieg in die digitale Transformation in der Konfektionierung ansiedelt, hat nachvollziehbare Gründe, wie Hartmut Wille erklärt. „Wir haben bei den Prati-Maschinen ein größeres Potenzial als bei den Druckmaschinen gesehen, weil bei letzteren mehr Parameter zu berücksichtigen sind, von denen viele auch nur manuell eingestellt werden können. Aus diesem Grund ist die Einführung im Druckbereich wesentlich komplexer.“ 

Im Rückblick hat sich die Entscheidung als richtig erwiesen, mit dem etwas einfacheren Produktionsbereich zu beginnen. Dadurch konnte ein deutlicher Zugewinn an Effizienz verzeichnet werden, so dass in dieser Abteilung zwischenzeitlich ein sehr hoher Automatisierungsgrad erreicht ist. Das ist gerade für die Marktsegmente wichtig, in denen schäfer-etiketten seine Schwerpunkte hat – allen voran Pharma-Anwendungen, bei denen grundlegende Anforderungen hinsichtlich Sortentrennung, Kennzeichnung oder Verhindern von Untermischung zu erfüllen sind. Gleichzeitig kann die grundlegende Struktur, die in der Konfektionierung erarbeitet wurde, bei der gerade laufenden Einführung der Technologie im Druckbereich wiederum als wertvolle Ausgangsbasis genutzt werden. 


Kontroll- und Umspultechnik für anspruchsvolle Anwendungen

Innerhalb von 15 Monaten hat schäfer-etiketten drei Systeme von Prati installiert. Dabei handelt es sich um jeweils eine Saturn BiDi, Saturn BKL und Saturn BiDi Futura. Alle Maschinen sind mit der E-Ticket-Software über ein Interface mit dem firmeneigenen MIS-System verbunden.Die Serie Saturn BIDI erfüllt die Anforderungen der Pharmaindustrie wie z.B. die 100-Prozent-Kamerakontrolle mit bidirektionalem Bahnlauf, Rückseitennummerierung sowie Zählen und Schneiden. Das Modell Saturn Bidi Futura wurde 2017 zur Labelexpo Europe erstmals vorgestellt. Aufgrund des Futura-Konzeptes lassen sich diese Maschinen für zukünftige Anpassungen einfach nach- bzw. aufrüsten.

Die Saturn BKL ist eine spezielle Umspul-Schneidemaschine für die Kontrolle von Booklet- und SK-Etiketten. Mit einer angepassten Software und einemmodifizierten Bahnlauf ausgestattet, ist sie insbesondere für dieEndverarbeitung von mehrlagigen Produktenkonzipiert. 

Bei schäfer-etiketten verfügen alle Prati-Systeme über eine umfassende Ausstattung, zu der u.a. das vollautomatische MessersystemFastCut, ein Upgrade für Multi-Inkjet-Köpfe für kombinierten Druck (Rück- und Vorderseite) und der patentierte Auflagearm mitLuftpolsterfunktion Wizarm zum Aufwickeln vonMonomaterial auf eine Aufwickelspindelohne Teleskopierengehören. Das integrierte Nikka-System zur 100-Prozent-Inspektion beinhaltet ebenfalls mehrereApplikationen wiedie Booklet App für ALIS L,die Barcode App für ALIS L1 (1D- und 2D-Codes),das PDF-Gatewayund die PDF-Workstation zur Offline-Optimierung der Daten,die LED-Kontrollleistefür die optischeAnzeige der Fehlerpositionund das Reflective Kit für metallisierte Druckbilder. 

Die ist ein Auszug aus einem Anwenderbericht von Klemens Ehrlitzer der bereits in der Etiketten und Labels erschienen ist.

NILPETER - Die neue FA auf Erfolgskurs
Im Jahr 2017 hat Nilpeter eine komplett neue Generation der Nilpeter FA auf den Markt gebracht. In der Flexodruckmaschine sind eine Reihe von technischen Neuentwicklungen realisiert worden, die im vorliegenden Artikel kurz beschrieben sind. Einige Kunden in Deutschland, wie z.B. CPC Haferkamp, haben sich bereits für eine Nilpeter FA entschieden. 
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Schon bei der Konstruktion des neuen Modells hat Nilpeter sehr stark darauf geachtet, die Prozesse zur Bedienung der Maschine so weit wie möglich zu vereinfachen und zu automatisieren. Das Ergebnis bezeichnet Nilpeter als „Clean-Hand“-Technologie. 


Automatische Funktionen und mobile Bedienung 

Das Bedien-Interface nutzt modernste Technik, so dass die gesamte Maschine ohne Handgriffe und Schnellverschlüsse auskommt. Besonders für die neue Generation an Maschinenbedienern ist diese Technik attraktiv und erschließt gleichzeitig das Potenzial für eine möglichst einfache und trotzdem effiziente Produktion. 

Zahlreiche Funktionen sind zudem automatisiert, können aber noch manuell kontrolliert werden. So ist für die Anilox-Walze beispielsweise eine automatische Reinigungsfunktion hinterlegt, die abläuft, bevor sie entriegelt wird. Alle Abdeckungen der Druckeinheiten lassen sich individuell oder gleichzeitig öffnen. Die Daten der einzelnen Jobs speichert die Druckmaschine automatisch, so dass sie für Wiederholaufträge verfügbar sind. Mit Hilfe dieser Daten nimmt die Maschine die Einstellungen (z.B. Register) für den nächsten Auftrag selbständig vor. Alles in allem ermöglicht die intelligente Technologie der Nilpeter FA ein äußerst einfaches Bedienkonzept. 


Stabile Bahnführung

Ein wichtiges Qualitätskriterium ist die Bahnführung. Für die neue FA kommen deshalb Gegendruckwalzen zum Einsatz, die durch die Bahn angetrieben und von den Kühlwalzen getrennt sind. Dies verbessert neben der Bahnführung, vor allem auch das Farbverhalten von Lacken und dickeren Farbaufträgen, bevor diese getrocknet werden. Die angetriebenen Kühlwalzen sind mit einer speziellen Anti-Slip Oberfläche beschichtet, stabilisieren so die Materialbahn und minimieren das Risiko der Streifenbildung im Druckbild.


Auto-Lock-System für Druckzylinder-Sleeves 

Zur Reduzierung der Druckstreifenbildung trägt auch der neue automatische Verschlussmechanismus für die Druckzylinder-Sleeves bei. Die automatische Verriegelung über Motoren sorgt für eine größere Präzision und gewährleistet eine höhere Stabilität im Druckprozess. Somit minimiert das vertikale Auto-Lock-System unerwünschte Erscheinungen wie Schwingungen und Druckstreifen. 


Modularität erlaubt viele Konstellationen und zukünftige Anpassungen 

Die durchgängig modular konstruierte Nilpeter FA eröffnet Druckereien die Möglichkeit, die standardmäßige Basisausrüstung mit zahlreichen Ausstattungsmodulen zu ergänzen. Auf diese Weise kann der Anwender eine kundenspezifische Konstellation sowohl an seine technischen Anforderungen als auch an sein verfügbares Budget anpassen. Zu den optionalen Modulen, die Betreiber einer Nilpeter FA zum Erzielen eines Mehrwerts einsetzen können, zählen folgende Komponenten: 


- Flachbett-System FP-4 für die Heißfolienprägung

- Schienenbasierte Cross-Over-Einheit für mehrlagige Etiketten

- Quick-Change-Stanze für schnelle Job-Wechsel

- Semirotatives Stanzaggregat

- Tiefdruckaggregat G-4 für Metallic-Farben, deckende Flächen   und Beschichtungen 

- Siebdrucksystem Nilscreen für Spezialeffekte, Braille und Deckweiß 


Cross-Over-Einheit 

Die Cross-Over-Einheit wurde vor allem für die Herstellung von komplexen mehrlagigen Etiketten konstruiert. Das schienenbasierte Aggregat ist für die Inline-Integration in alle Nilpeter-Modelle geeignet. Das Modul verfügt über eine Laminiereinheit, mit der Mehrlagen- Konstruktionen sowohl über die gesamte Maschinenbreite oder alternativ über die halbe Breite produziert werden können, so dass der Einsatz einer zweiten Abrollung überflüssig ist. Es gestattet verschiedene Fertigungswege mit unterschiedlichen Eigenschaften und Anforderungen. Selbstklebende Substrate, die inline auf Vorder- und Rückseite bedruckt wurden, lassen sich bei Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 120 m/min zu Multi-Layer- Etiketten zusammenführen. 

Ausführliche Anwenderberichte folgen in den nächsten Newslettern.


Der Bericht ist eine Zusammenfassung eines Fachartikels aus der Etiketten-Labels / 5-2018 



PRATI - etimark baut Kapazitäten in der Etikettenproduktion mit einer Saturn Futura aus
Die etimark GmbH & Co. KG aus Bad Nauheim investiert in eine weitere PRATI. „Wirtschaftliches und effizientes Arbeiten unter Einhaltung unserer hohen Qualitätsstandards sind die Leitlinien unserer Etikettenproduktion. Die neue PRATI Saturn Futura bietet uns ein gutes Instrument mit einer extrem hohen Flexibilität, die unsere Kunden immer häufiger von uns verlangen.“ so Michael Unger, Betriebsleiter der etimark GmbH & Co. KG.
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„Um unsere Leitlinien auch in Zukunft einhalten zu können und um die Produktionskapazität der Nachfrage anzupassen, haben wir uns dazu entschieden unsere Etikettenproduktion zu verstärken und auch zu spezialisieren um flexibler auf Kundenanforderungen einzugehen.

Nach einem intensiven Auswahlprozess und Maschinentests der am Markt angebotenen Systeme, ist die Wahl bei etimark wieder auf PRATI gefallen. Nicht zuletzt die guten Erfahrungen mit der VegaPlus, die bereits 2014 installiert wurde, und die Betreuung durch die Nilpeter GmbH haben den Ausschlag gegeben, so Michael Unger.

Die Saturn Futura ist ein komplett neues Maschinenkonzept und wurde erstmalig auf der letzten LabelExpo für Europa vorgestellt. Ein ergonomisch modifiziertes Bedienkonzept mit verlängertem Splice-Tisch, Zertifizierung nach Industrie 4.0, E-Ticket, uvm. um nur einige Besonderheiten zu nennen. Die Saturn Serie ist, wie alle PRATI Maschinen, mit der „brushless“ Servotechnologie für eine optimale Kontrolle und Steuerung der Bahnspannung ausgestattet.

Die Saturn Baureihe ist in den Bahnbreite 370, 400 und 450 mm lieferbar. Flexibilität in der Konfiguration um auf Kundenansprüche wie z.B. bi-direktionale Steuerung für Pharmakunden oder ein Dual-Turret zur Steigerung der Produktivität, sind möglich und größtenteils auch nachrüstbar.

Grafisk Maskinfabrik – MMR investiert in eine vollausgestattete DC330 von GM
Um den steigenden Bedarf an Spezial-Etiketten gerecht zu werden, hat die Firma MMR Industriekennzeichnung GbR aus Essen in eine Hightech-Konfektionsmaschine mit vielen Besonderheiten von GM (Grafisk Maskinfabrik) aus Birkerød in Dänemark investiert.
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Die Firma MMR Industriekennzeichnung GbR war lange auf der Suche nach einer passenden Maschine, die den hohen Anforderungen entspricht. „Sie musste einfach alles können, vom Siebdruckverfahren bis hin zum Laminieren, Lackieren und semi-rotativen Stanzen und das Inline.“ so Herr von Oepen, Produktionsleiter der Firma MMR GbR.

Die Maschine wurde daraufhin mit vielen Optionen wie einer Siebdruckeinheit, zwei Flexodruckwerken, zwei Stanzeinheiten, einer Laminiereinheit und einer Inkjet Option für individuelle Markierungen und Nummerierungen ausgestattet.

So kann die Firma MMR GbR flexibel reagieren und den qualitativ hochwertigen Kundenanforderungen gerecht werden.
„GM konnte die Maschine so realisieren wie wir es wollten. Der Hersteller ist in einem sehr konstruktiven
Gespräch auf alle Bedürfnisse unsererseits eingegangen und hat diese problemlos in der DC 330FB umgesetzt.“, so Gerd von Oepen in einem Gespräch.

Seit dem 1. Januar 2017 ist die Nilpeter GmbH für den gesamten deutschen Markt für den Vertrieb und Service von GM zuständig.
Um den steigenden Ansprüchen gerecht zu werden, wurde für die Produktgruppe ein zusätzlicher Service-Techniker eingestellt. Christoph Kugler ist Ihr bekannter Ansprechpartner, wenn es um Investitionen geht.

Während der letzten 45 Jahre entwickelte und produzierte GM, das Familienunternehmen aus Dänemark, ein komplettes Angebot an Peripheriemaschinen und Ausrüstung für die papierverarbeitende Industrie. Das Unternehmen hat sich damit einen bekannten Namen in der Etikettenindustrie erarbeitet und ist seit mehr als 20 Jahren Aussteller auf der Label Expo Europe und somit ein bekanntes „Gesicht“ in der Branche.

„Die Anforderungen an unsere Anlagen haben sich vervielfacht. War es früher reines Stanzen und Schneiden von kleinen Auflagen, so stehen heute neben Value-Added-Prozessen wie der Heißfolienprägung und dem Siebdruck auch verstärkt die Automatisierung der Fertigung für z.B. Webshop-Anwendungen im Vordergrund“, Uffe Nielsen (Managing Director und Inhaber von GM)
GM bietet hochentwickelte Lösungen für die Konvertierung und Endverarbeitung von Produkten für die Etikettenindustrie an. Das Unternehmen baut und entwickelt eine Vielzahl von Maschinen, wie z.B. Konvertierungs-Linien, Stanzen, Schneid- und Umspulmaschinen, Rollenheber, Querschneider, Kernschneider und Maschinen für Spezialanwendungen.

Nilpeter eröffnet neue produktionsstätte in Asien

Empfangshalle des neuen Produktions- und Entwicklungsgebäudes von Nilpeter in der Mahindra World City, Chennai/IND

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Eine neue, hochmoderne Fertigungs- und Entwicklungseinrichtung wurde in Mahindra World City, Chennai/IND, eröffnet, um die derzeitige globale Aufstellung des Unternehmens weiter zu auszudehnen. Die Produktionsstätte in Indien wird die derzeitigen Standorte in Dänemark und den Vereinigten Staaten ergänzen.

Mit einer stärkeren Präsenz in Indien ist Nilpeter in der Lage, allen Kunden in der Region einen schnellen Service und Support zu bieten. Darüber hinaus ermöglicht das neue Technologiezentrum den Kunden und strategischen Industriepartnern perfekte Bedingungen für Maschinenvorführungen und -versuche.

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Empfangshalle des neuen Produktions- und Entwicklungsgebäudes von Nilpeter in der Mahindra World City, Chennai/IND.

Ein Beispiel für zeitgenössisches Industriedesign

"2018 ist das 10. Jahr der Geschäftstätigkeit von Nilpeter India. Wir freuen uns, diese Gelegenheit zu feiern, indem wir in brandneue Einrichtungen umziehen«, sagt Alan Barretto, Geschäftsführer der Nilpeter India Pvt Ltd. »Die neue Fabrik befindet sich in Mahindra World City, 35 km südlich von Chennai an der Südostküste von Indien, etwa 45 Minuten vom internationalen Flughafen Chennai entfernt. Das 3500 m2 große, moderne Gebäude beherbergt Produktions- und Montagelinien, eine F&E-Abteilung, ein Customer Care Center und ein großes Technologiezentrum. Für eine spätere Erweiterung steht Land zur Verfügung."

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Nilpeter‘s neues Werk in Mahindra World City, Chennai, beherbergt modernste Fertigungs- und Montagelinien, die vom offenen Layout des Firmensitzes in Dänemark inspiriert sind.

Erhöhte Fertigungskapazität und Marktreichweite

"Die neue Anlage wird mehr als 70 Mitarbeiter von Nilpeter India beherbergen und die derzeitige Kapazität der Druckmaschinenproduktion mehr als verdoppeln. Wir haben uns als Montageeinheit für Indien, Nepal, Sri Lanka und Bangladesch etabliert und haben in der jüngsten Vergangenheit mit Lieferungen in den Nahen Osten, Asien, Afrika und Europa expandiert. Mit der neuen Anlage und der Entscheidung des Unternehmens, die gesamte Produktion der FB-Line nach Indien zu verlagern, werden wir in naher Zukunft voraussichtlich mehr Druckmaschinen nach Europa und Amerika liefern", schließt Alan Barretto.

Mahindra World City – Grüne Gemeinde

Mahindra World City Chennai, gegründet 2002, ist Indiens erste integrierte Geschäftsstadt und IGBC Gold (Stufe 1) zertifizierte Green Township, d.h. die Verringerung der Umweltbelastung durch effiziente Landnutzung, Erhaltung und Wiederherstellung von Lebensräumen, effektives Transportmanagement, effiziente Nutzung von Ressourcen, Wasser und Energie, etc. Heute ist Mahindra World City Chennai ein bevorzugtes Ziel von mehr als 64 transnationalen Unternehmen, wie unter anderem BMW, Infosys, tesa oder Nilpeter.

Ein wichtiger strategischer Meilenstein

"Wir freuen uns über die neue Fabrik in Indien, da dies der Schlüssel zu unserer globalen Fertigungsstrategie ist. Mahindra World City bietet die richtige Plattform und Infrastruktur, nach der wir gesucht haben", sagt Peter Eriksen, Chief Operating Officer von Nilpeter A/S.

"Nach Jahren erfolgreicher Arbeit in Indien haben wir eine sehr kompetente Organisation geschaffen. Das Team ist ein sehr wichtiger Beitrag zur Unterstützung unserer globalen Aktivitäten in der Fertigung und Entwicklung", so Peter Eriksen weiter. »Wir werden die Entwicklung und Fertigung unserer beliebten FB-Line im indischen Werk fortsetzen. Die Produktlinie hat enorme Fortschritte gemacht und wurde mit verschiedenen Design- und Automatisierungsfunktionen komplett modernisiert. Darüber hinaus haben wir eine Reihe interessanter Zusatzfunktionen entwickelt, die alle Nilpeter-Produktlinien ergänzen, von denen wir glauben, dass sie auf dem globalen Etikettendruckmarkt sehr beliebt sein werden."

Alan Barretto fügt hinzu: "Wir freuen uns darauf, enger mit der globalen Nilpeter-Familie zusammenzuarbeiten und laden alle unsere Partner und Kunden ein, die neue Fabrik und das Technologiezentrum zu besuchen und die neuen FB-350 und FB-430 zu erleben”


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Arbeitsasschuss zu Gast in Dänemark
Der Verband der Hersteller selbstklebender Etiketten und Schmalbahnconverter e.V. (VskE) war Anfang März mit seinem Arbeitsausschuss beim Druckmaschinenhersteller Nilpeter A/S im dänischen Slagelse zu Besuch.
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Anfang März war der Verband der Hersteller selbstklebender Etiketten und Schmalbahnconverter e.V. mit seinem Arbeitsausschuss deim Druckmaschinenhersteller Nilpeter A/S im dänischen Slagelse zu Besuch. Bei dieser Gelegenheit hat das Unternehmen den interessierten Ausschussmitgliedern seine dortige Produktion sowie seine Strategie im internationalen MArkt unter Berücksichtigung der verschiedenen regionalen Anforderungen an MAschinen, Wechselkursen und Zolltarifen präsentiert.

Group_VskE_Nilpeter_All_New_FA_Flexo_storyDer VskE-Arbeitsausschuss im Technology Center am Hauptsitz von Nilpeter in Slagelse 

NILPETER - Identische Maschinentechnik für zwei Standorte
Mit zwei Nilpeter MO-4 erweitert die Ellerhold-Gruppe ihr Produktsegment Haftetiketten um den Offsetdruck 
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Etiketten sind Plakate für den Marktauftritt im Miniformat. Diese Definition mag eigenwillig sein, im Falle der Ellerhold AG ist sie jedoch auch ein Erfolgsrezept. Großflächenplakate bilden den Ursprung des Unternehmens. Seit einigen Jahren zählen jedoch auch Verpackungen und Etiketten zum Produktprogramm der Firmengruppe. Bei einem Besuch am Standort Zirndorf erläutert Maximilian Ellerhold, welche Überlegungen zur Installation zweier Rollenoffsetmaschinen von Nilpeter zur Produktion von Haftetiketten geführt haben. Der Anfang der Erfolgsgeschichte liegt 30 Jahre zurück. In Zirndorf bei Nürnberg gründete Frank Ellerhold 1987 eine Druckerei, die Plakate im Rollensiebdruck fertigte. Als gelernter Siebdrucker sah er dieses Verfahren bei kleineren Auflagen für die Außenplakatwerbung im Vorteil gegenüber dem Offsetdruck. Insbesondere die Kostenvorteile durch eine geringere Makulatur und die mehrfache Nutzung der Druckformen ermöglichten einen erfolgreichen Einstieg in den Markt. 


Hohe Affinität zu innovativen Technologien

Aus den Anfängen als regionaler Plakatdrucker hat sich eine Unternehmensgruppe entwickelt, die 2016 mit über 630 Mitarbeitern einen Umsatz von 84 Mio. Euro erzielt hat. Wie Maximilian Ellerhold erklärt, ist die Geschichte des Unternehmens, das seit 2005 als Aktiengesellschaft firmiert, stark von der Experimentierfreudigkeit seines Vaters Frank Ellerhold geprägt. Neue Technik sei für ihn stets Anreiz gewesen, Vorteile zu erkennen und im Sinne der Kunden gewinnbringend zu nutzen, erinnert sich der heutige Vorstand für Produktion und Technik. Ein Beispiel war der Digitaldruck, der in Zirndorf bereits 1993 Einzug hielt.

Mit dem Etikettendruck kam Frank Ellerhold erstmals 2006 In Berührung, als die Offsetdruck Team GmbH & Co KG übernommen wurde. Das Unternehmen in Witten, das im deutschen Markt vor allem als Plakatdrucker bekannt war, hatte als zusätzliches Standbein die Produktion von Nassleimetiketten für die Getränkeindustrie. 


Etiketten als zusätzliches Standbein zur Zukunftssicherung

Obwohl der Etikettendruck zum damaligen Zeitpunkt nicht zum Portfolio gehörte, wurde dieses Marktsegment beibehalten und weiter ausgebaut. Einer der Hauptgründe für diese Entscheidung war der Einfluss der Digitalisierung auf den Plakatdruck. In großen Städten kommen anstelle von Plakatwänden heute teilweise schon neue Technologien wie großformatige LED-Bildschirme zum Einsatz. Im Gegensatz dazu sind Verpackungen und Etiketten durch digitale Medien nicht ersetzbar, da sie auch physische Funktionen zu erfüllen haben.

Mit der Akquisition der Berliner Goetz + Müller GmbH wurde der Produktbereich Etiketten drei Jahre später um eine Druckerei erweitert, die auf dieses Segment spezialisiert ist. Sie brachte sehr viel Erfahrung mit hochwertig veredelten Etiketten, z.B. für Spirituosen, in die Firmengruppe ein. 2014 stieß schließlich die dritte Etikettendruckerei dazu, als Frank Ellerhold das Unternehmen Offset Ketels in Wees bei Glücksburg aus der Insolvenz heraus kaufte. Die klassische Bogendruckerei hatte zuvor Aufträge verloren, weil internationale Großkunden seit Jahren vermehrt auf Rollenhaftetiketten umstellen. Die spürbar wachsende Nachfrage nach selbstklebenden Etiketten veranlasste die Ellerhold-Gruppe, ebenfalls in dieses Produktsegment zu investieren. 


Digitaldruck und Rollenoffset installiert

Dazu gehörte beispielsweise die Entscheidung, am Standort Zirndorf Haftetiketten ins Programm aufzunehmen. Mit der Installation einer Digitaldruckmaschine sowie entsprechender Technik für die Weiterverarbeitung erfolgte der Einstieg vor allem mit Kleinauflagen, z.B. für Weinetiketten. Aufgrund der bundesweiten Standorte ist der Vertrieb überregional organisiert. Auf diese Weise konnten neue Kunden gewonnen und wertvolle Erfahrungen mit der Fertigung von Haftetiketten gesammelt werden.

Den nächsten großen Entwicklungssprung wagte das Unternehmen 2016 mit der Inbetriebnahme von zwei Kombinationsdruckmaschinen vom Typ Nilpeter MO-4 an den beiden Standorten Glücksburg und Zirndorf. Sie sind mit gleicher Technik ausgestattet. Der Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz des Offsetdrucks in Kombination mit anderen Verfahren sowie umfangreichen Veredelungsmöglichkeiten. Zu diesem Zweck verfügen die Maschinen über acht Druckstationen, von denen fünf auf dem Offsetverfahren basieren. Alle Druckwerke können wahlweise mit Flexo- bzw. Siebdruck bestückt werden. Für hochwertige Veredelungen sind jeweils zwei FP-4-Prägeeinheiten integriert. Alle gängigen Veredelungstechniken wie Folienprägen (heiß und kalt), Blindprägen oder Kaschierung sind möglich.

Eine Besonderheit ist die Ausstattung der Offsetrotationen mit einer Inline-Mess- und Regelanlage von Lithec. Das System, das der Firma Ellerhold aus dem Bogenoffsetdruck bekannt ist, kommt dabei erstmals an einer Nilpeter-Maschine zum Einsatz. Es soll zum einen die Makulaturquote niedrig halten, was im Hinblick auf den hohen Materialwert von manchen Haftverbunden eine wichtige Rolle spielt, und zum anderen auch die Mitarbeiter bei der Bedienung der Maschine unterstützen. 


Geschäftsaufbau mit langem Atem

Aufgrund der bestehenden Kundenstruktur ist in Glücksburg die Auslastung mit entsprechenden Aufträgen schnell gestiegen. Von den dortigen Erfahrungen in der Anlaufphase profitieren auch die Zirndorfer Kollegen. Weil die Firmengruppe aus der Vergangenheit mit der Situation vertraut ist, sich schrittweise und möglichst langfristig in einem neuen Markt erfolgreich zu etablieren, räumt man sich auch in diesem Fall vergleichsweise viel Zeit zum kontinuierlichen Aufbau des neuen Geschäftsfeldes ein. Eindrucksvolles Beispiel ist die eigene Kartonfertigung, mit der die Firma Ellerhold 2004 schon einmal Neuland betrat. Inzwischen ist die Erzeugung und Bedruckung von offsetkaschierter Wellpappe für Displays und Verpackungen ein Geschäftszweig, der längst in der Gewinnzone angekommen ist und mittlerweile rund 11% zum Gruppenumsatz beiträgt. Die Etikettenproduktion um das Segment der Rollenhaftetiketten zu erweitern, stufen Stephan und Maximilian Ellerhold – die beiden Brüder bilden inzwischen den Vorstand der Ellerhold AG – als wichtiges Zukunftsprojekt ein. Ihren Schwerpunkt sehen sie dabei im Bereich der hochwertigen und vielfältig veredelten Etiketten, z.B. für den Getränkemarkt, insbesondere für Wein und Spirituosen.


Entscheidungsfindung in großer Runde

Welche Bedeutung das Projekt für die Unternehmensgruppe hat, ist am Weg der Entscheidungsfindung ablesbar. In einer großen Runde mit der Geschäfts- und Produktionsleitung der beiden Standorte Zirndorf und Glücksburg wurden die Vor- und Nachteile der seinerzeit vorliegenden Angebote verglichen. Obwohl bis dahin noch nie so viele Parteien innerhalb des Unternehmens in eine Entscheidung eingebunden waren, fiel die Wahl pro Nilpeter MO-4 einstimmig aus. Die Maschine bot für die speziellen Anforderungen an beiden Standorten das passende Gesamtkonzept.

Im Vorfeld der Entscheidung standen Demonstrationen bei drei in die engere Wahl gekommenen Druckmaschinenherstellern sowie mehrere Besuche bei Anwendern auf dem Programm. Das Augenmerk lag dabei vor allem auf wichtigen Kenndaten aus der Praxis wie Rüstzeiten mit Farb- und Druckformwechsel oder Auftragsdurchlaufzeiten. Bei allen wichtigen Kriterien hatte die Nilpeter-Technik die Nase vorn. Zusätzlich hatte Ellerhold den Maschinenanbietern äußerst knifflige Motive für Drucktests vorgelegt, um die Qualität der Offsetdruckwerke zu prüfen. Auch hierbei konnte der dänische Maschinenhersteller die Erwartungen erfüllen. Letztendlich gaben aber die verschiedenen Möglichkeiten im gesamten Bereich der Weiterverarbeitung den Ausschlag für Nilpeter. Dass die Nilpeter GmbH als deutsche Niederlassung und gleichzeitig auch Vertretung der Firma Prati am Ende auch noch die Umspul- und Konfektioniersysteme des italienischen Herstellers geliefert hat, war für beiden Seiten ein willkommener Bonus.


Herausforderungen stets als Wachstumschance genutzt

Drei Jahrzehnte genügten der Ellerhold-Gruppe, um sich in verschiedenen Marksegmenten erfolgreich zu etablieren. Beim Start im Jahr 1987 war Firmengründer Frank Ellerhold Quereinsteiger im Nischenmarkt der großformatigen Plakate. Weil das Anpacken immer wieder neuer Aufgaben und Herausforderungen quasi zur Philosopie der Unternehmensgruppe gehört, verfügt sie heute über sechs Standorte, an denen im vergangenen Jahr insgesamt 630 Mitarbeiter einen Umsatz von 85 Mio. Euro erzielt haben. Neben Plakaten in seinen verschiedenen Formen umfasst das Produktprogramm inzwischen auch Displays, Etiketten und Verpackungen.

Auf dem Weg zur heutigen Bedeutung gab es immer wieder grundlegende Entscheidungen, die den Unternehmenserfolg jeweils maßgeblich beeinflusste haben. Dazu zählt beispielsweise der Aufbau eines zweiten Produktionsstandortes in Radebeul bei Dresden im Jahr 1999. Eine Pionierleistung war auch die Entwicklung zur so genannten Plakatfabrik. Statt die einzelnen Teile eines Plakats plano auf Paletten zur Verfügung zu stellen, begann Frank Ellerhold 2003 damit, sie nach dem Druck auch gleich zu schneiden und zu falzen, so dass sie den Kunden im Bereich der Außenwerbung fertig vorbereitet für das Anbringen an die Plakatwände ausgeliefert werden konnten. Diese Art des Full Service ist heute Standard in der gesamten Branche.


Formatgrößte Bogenoffsetmaschine

Zur Erhöhung der Produktionskapazitäten nimmt das Unternehmen 2004 mit der ersten Rapida 205 von KBA die weltweit formatgrößte High-Tech-Offsetdruckmaschine in Betrieb. Um eine zu große Abhängigkeit durch die Konzentration auf die Plakatwerbung zu reduzieren, wird gleichzeitig der neue Produktbereich Displays und Verpackungen aufgebaut, der vor allem die Vorteile des Großformats nutzt. Mit dem Einstieg in das Etikettengeschäft wird das Geschäft auf noch mehr Standbeine verteilt. 2016 war der Umsatzanteil von Kartonage, Displays und Etiketten bei Ellerhold auf gleichem Nivaeu wie die Außenwerbung. Etiketten trugen bereits ca. 35 bis 40 Prozent zum Umsatz bei. Das mit 10 bis 15 Prozent derzeit kleinste Marktsegment der Verpackungen und Displays hat dabei in Zukunft besonders großes Entwicklungspotenzial. 





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