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NILPETER - Die neue FA auf Erfolgskurs
Im Jahr 2017 hat Nilpeter eine komplett neue Generation der Nilpeter FA auf den Markt gebracht. In der Flexodruckmaschine sind eine Reihe von technischen Neuentwicklungen realisiert worden, die im vorliegenden Artikel kurz beschrieben sind. Einige Kunden in Deutschland, wie z.B. CPC Haferkamp, haben sich bereits für eine Nilpeter FA entschieden. 
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Schon bei der Konstruktion des neuen Modells hat Nilpeter sehr stark darauf geachtet, die Prozesse zur Bedienung der Maschine so weit wie möglich zu vereinfachen und zu automatisieren. Das Ergebnis bezeichnet Nilpeter als „Clean-Hand“-Technologie. 


Automatische Funktionen und mobile Bedienung 

Das Bedien-Interface nutzt modernste Technik, so dass die gesamte Maschine ohne Handgriffe und Schnellverschlüsse auskommt. Besonders für die neue Generation an Maschinenbedienern ist diese Technik attraktiv und erschließt gleichzeitig das Potenzial für eine möglichst einfache und trotzdem effiziente Produktion. 

Zahlreiche Funktionen sind zudem automatisiert, können aber noch manuell kontrolliert werden. So ist für die Anilox-Walze beispielsweise eine automatische Reinigungsfunktion hinterlegt, die abläuft, bevor sie entriegelt wird. Alle Abdeckungen der Druckeinheiten lassen sich individuell oder gleichzeitig öffnen. Die Daten der einzelnen Jobs speichert die Druckmaschine automatisch, so dass sie für Wiederholaufträge verfügbar sind. Mit Hilfe dieser Daten nimmt die Maschine die Einstellungen (z.B. Register) für den nächsten Auftrag selbständig vor. Alles in allem ermöglicht die intelligente Technologie der Nilpeter FA ein äußerst einfaches Bedienkonzept. 


Stabile Bahnführung

Ein wichtiges Qualitätskriterium ist die Bahnführung. Für die neue FA kommen deshalb Gegendruckwalzen zum Einsatz, die durch die Bahn angetrieben und von den Kühlwalzen getrennt sind. Dies verbessert neben der Bahnführung, vor allem auch das Farbverhalten von Lacken und dickeren Farbaufträgen, bevor diese getrocknet werden. Die angetriebenen Kühlwalzen sind mit einer speziellen Anti-Slip Oberfläche beschichtet, stabilisieren so die Materialbahn und minimieren das Risiko der Streifenbildung im Druckbild.


Auto-Lock-System für Druckzylinder-Sleeves 

Zur Reduzierung der Druckstreifenbildung trägt auch der neue automatische Verschlussmechanismus für die Druckzylinder-Sleeves bei. Die automatische Verriegelung über Motoren sorgt für eine größere Präzision und gewährleistet eine höhere Stabilität im Druckprozess. Somit minimiert das vertikale Auto-Lock-System unerwünschte Erscheinungen wie Schwingungen und Druckstreifen. 


Modularität erlaubt viele Konstellationen und zukünftige Anpassungen 

Die durchgängig modular konstruierte Nilpeter FA eröffnet Druckereien die Möglichkeit, die standardmäßige Basisausrüstung mit zahlreichen Ausstattungsmodulen zu ergänzen. Auf diese Weise kann der Anwender eine kundenspezifische Konstellation sowohl an seine technischen Anforderungen als auch an sein verfügbares Budget anpassen. Zu den optionalen Modulen, die Betreiber einer Nilpeter FA zum Erzielen eines Mehrwerts einsetzen können, zählen folgende Komponenten: 


- Flachbett-System FP-4 für die Heißfolienprägung

- Schienenbasierte Cross-Over-Einheit für mehrlagige Etiketten

- Quick-Change-Stanze für schnelle Job-Wechsel

- Semirotatives Stanzaggregat

- Tiefdruckaggregat G-4 für Metallic-Farben, deckende Flächen   und Beschichtungen 

- Siebdrucksystem Nilscreen für Spezialeffekte, Braille und Deckweiß 


Cross-Over-Einheit 

Die Cross-Over-Einheit wurde vor allem für die Herstellung von komplexen mehrlagigen Etiketten konstruiert. Das schienenbasierte Aggregat ist für die Inline-Integration in alle Nilpeter-Modelle geeignet. Das Modul verfügt über eine Laminiereinheit, mit der Mehrlagen- Konstruktionen sowohl über die gesamte Maschinenbreite oder alternativ über die halbe Breite produziert werden können, so dass der Einsatz einer zweiten Abrollung überflüssig ist. Es gestattet verschiedene Fertigungswege mit unterschiedlichen Eigenschaften und Anforderungen. Selbstklebende Substrate, die inline auf Vorder- und Rückseite bedruckt wurden, lassen sich bei Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 120 m/min zu Multi-Layer- Etiketten zusammenführen. 

Ausführliche Anwenderberichte folgen in den nächsten Newslettern.


Der Bericht ist eine Zusammenfassung eines Fachartikels aus der Etiketten-Labels / 5-2018 



PRATI - etimark baut Kapazitäten in der Etikettenproduktion mit einer Saturn Futura aus
Die etimark GmbH & Co. KG aus Bad Nauheim investiert in eine weitere PRATI. „Wirtschaftliches und effizientes Arbeiten unter Einhaltung unserer hohen Qualitätsstandards sind die Leitlinien unserer Etikettenproduktion. Die neue PRATI Saturn Futura bietet uns ein gutes Instrument mit einer extrem hohen Flexibilität, die unsere Kunden immer häufiger von uns verlangen.“ so Michael Unger, Betriebsleiter der etimark GmbH & Co. KG.
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„Um unsere Leitlinien auch in Zukunft einhalten zu können und um die Produktionskapazität der Nachfrage anzupassen, haben wir uns dazu entschieden unsere Etikettenproduktion zu verstärken und auch zu spezialisieren um flexibler auf Kundenanforderungen einzugehen.

Nach einem intensiven Auswahlprozess und Maschinentests der am Markt angebotenen Systeme, ist die Wahl bei etimark wieder auf PRATI gefallen. Nicht zuletzt die guten Erfahrungen mit der VegaPlus, die bereits 2014 installiert wurde, und die Betreuung durch die Nilpeter GmbH haben den Ausschlag gegeben, so Michael Unger.

Die Saturn Futura ist ein komplett neues Maschinenkonzept und wurde erstmalig auf der letzten LabelExpo für Europa vorgestellt. Ein ergonomisch modifiziertes Bedienkonzept mit verlängertem Splice-Tisch, Zertifizierung nach Industrie 4.0, E-Ticket, uvm. um nur einige Besonderheiten zu nennen. Die Saturn Serie ist, wie alle PRATI Maschinen, mit der „brushless“ Servotechnologie für eine optimale Kontrolle und Steuerung der Bahnspannung ausgestattet.

Die Saturn Baureihe ist in den Bahnbreite 370, 400 und 450 mm lieferbar. Flexibilität in der Konfiguration um auf Kundenansprüche wie z.B. bi-direktionale Steuerung für Pharmakunden oder ein Dual-Turret zur Steigerung der Produktivität, sind möglich und größtenteils auch nachrüstbar.

Grafisk Maskinfabrik – MMR investiert in eine vollausgestattete DC330 von GM
Um den steigenden Bedarf an Spezial-Etiketten gerecht zu werden, hat die Firma MMR Industriekennzeichnung GbR aus Essen in eine Hightech-Konfektionsmaschine mit vielen Besonderheiten von GM (Grafisk Maskinfabrik) aus Birkerød in Dänemark investiert.
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Die Firma MMR Industriekennzeichnung GbR war lange auf der Suche nach einer passenden Maschine, die den hohen Anforderungen entspricht. „Sie musste einfach alles können, vom Siebdruckverfahren bis hin zum Laminieren, Lackieren und semi-rotativen Stanzen und das Inline.“ so Herr von Oepen, Produktionsleiter der Firma MMR GbR.

Die Maschine wurde daraufhin mit vielen Optionen wie einer Siebdruckeinheit, zwei Flexodruckwerken, zwei Stanzeinheiten, einer Laminiereinheit und einer Inkjet Option für individuelle Markierungen und Nummerierungen ausgestattet.

So kann die Firma MMR GbR flexibel reagieren und den qualitativ hochwertigen Kundenanforderungen gerecht werden.
„GM konnte die Maschine so realisieren wie wir es wollten. Der Hersteller ist in einem sehr konstruktiven
Gespräch auf alle Bedürfnisse unsererseits eingegangen und hat diese problemlos in der DC 330FB umgesetzt.“, so Gerd von Oepen in einem Gespräch.

Seit dem 1. Januar 2017 ist die Nilpeter GmbH für den gesamten deutschen Markt für den Vertrieb und Service von GM zuständig.
Um den steigenden Ansprüchen gerecht zu werden, wurde für die Produktgruppe ein zusätzlicher Service-Techniker eingestellt. Christoph Kugler ist Ihr bekannter Ansprechpartner, wenn es um Investitionen geht.

Während der letzten 45 Jahre entwickelte und produzierte GM, das Familienunternehmen aus Dänemark, ein komplettes Angebot an Peripheriemaschinen und Ausrüstung für die papierverarbeitende Industrie. Das Unternehmen hat sich damit einen bekannten Namen in der Etikettenindustrie erarbeitet und ist seit mehr als 20 Jahren Aussteller auf der Label Expo Europe und somit ein bekanntes „Gesicht“ in der Branche.

„Die Anforderungen an unsere Anlagen haben sich vervielfacht. War es früher reines Stanzen und Schneiden von kleinen Auflagen, so stehen heute neben Value-Added-Prozessen wie der Heißfolienprägung und dem Siebdruck auch verstärkt die Automatisierung der Fertigung für z.B. Webshop-Anwendungen im Vordergrund“, Uffe Nielsen (Managing Director und Inhaber von GM)
GM bietet hochentwickelte Lösungen für die Konvertierung und Endverarbeitung von Produkten für die Etikettenindustrie an. Das Unternehmen baut und entwickelt eine Vielzahl von Maschinen, wie z.B. Konvertierungs-Linien, Stanzen, Schneid- und Umspulmaschinen, Rollenheber, Querschneider, Kernschneider und Maschinen für Spezialanwendungen.

Nilpeter eröffnet neue produktionsstätte in Asien

Empfangshalle des neuen Produktions- und Entwicklungsgebäudes von Nilpeter in der Mahindra World City, Chennai/IND

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Eine neue, hochmoderne Fertigungs- und Entwicklungseinrichtung wurde in Mahindra World City, Chennai/IND, eröffnet, um die derzeitige globale Aufstellung des Unternehmens weiter zu auszudehnen. Die Produktionsstätte in Indien wird die derzeitigen Standorte in Dänemark und den Vereinigten Staaten ergänzen.

Mit einer stärkeren Präsenz in Indien ist Nilpeter in der Lage, allen Kunden in der Region einen schnellen Service und Support zu bieten. Darüber hinaus ermöglicht das neue Technologiezentrum den Kunden und strategischen Industriepartnern perfekte Bedingungen für Maschinenvorführungen und -versuche.

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Empfangshalle des neuen Produktions- und Entwicklungsgebäudes von Nilpeter in der Mahindra World City, Chennai/IND.

Ein Beispiel für zeitgenössisches Industriedesign

"2018 ist das 10. Jahr der Geschäftstätigkeit von Nilpeter India. Wir freuen uns, diese Gelegenheit zu feiern, indem wir in brandneue Einrichtungen umziehen«, sagt Alan Barretto, Geschäftsführer der Nilpeter India Pvt Ltd. »Die neue Fabrik befindet sich in Mahindra World City, 35 km südlich von Chennai an der Südostküste von Indien, etwa 45 Minuten vom internationalen Flughafen Chennai entfernt. Das 3500 m2 große, moderne Gebäude beherbergt Produktions- und Montagelinien, eine F&E-Abteilung, ein Customer Care Center und ein großes Technologiezentrum. Für eine spätere Erweiterung steht Land zur Verfügung."

Assembly Hall

Nilpeter‘s neues Werk in Mahindra World City, Chennai, beherbergt modernste Fertigungs- und Montagelinien, die vom offenen Layout des Firmensitzes in Dänemark inspiriert sind.

Erhöhte Fertigungskapazität und Marktreichweite

"Die neue Anlage wird mehr als 70 Mitarbeiter von Nilpeter India beherbergen und die derzeitige Kapazität der Druckmaschinenproduktion mehr als verdoppeln. Wir haben uns als Montageeinheit für Indien, Nepal, Sri Lanka und Bangladesch etabliert und haben in der jüngsten Vergangenheit mit Lieferungen in den Nahen Osten, Asien, Afrika und Europa expandiert. Mit der neuen Anlage und der Entscheidung des Unternehmens, die gesamte Produktion der FB-Line nach Indien zu verlagern, werden wir in naher Zukunft voraussichtlich mehr Druckmaschinen nach Europa und Amerika liefern", schließt Alan Barretto.

Mahindra World City – Grüne Gemeinde

Mahindra World City Chennai, gegründet 2002, ist Indiens erste integrierte Geschäftsstadt und IGBC Gold (Stufe 1) zertifizierte Green Township, d.h. die Verringerung der Umweltbelastung durch effiziente Landnutzung, Erhaltung und Wiederherstellung von Lebensräumen, effektives Transportmanagement, effiziente Nutzung von Ressourcen, Wasser und Energie, etc. Heute ist Mahindra World City Chennai ein bevorzugtes Ziel von mehr als 64 transnationalen Unternehmen, wie unter anderem BMW, Infosys, tesa oder Nilpeter.

Ein wichtiger strategischer Meilenstein

"Wir freuen uns über die neue Fabrik in Indien, da dies der Schlüssel zu unserer globalen Fertigungsstrategie ist. Mahindra World City bietet die richtige Plattform und Infrastruktur, nach der wir gesucht haben", sagt Peter Eriksen, Chief Operating Officer von Nilpeter A/S.

"Nach Jahren erfolgreicher Arbeit in Indien haben wir eine sehr kompetente Organisation geschaffen. Das Team ist ein sehr wichtiger Beitrag zur Unterstützung unserer globalen Aktivitäten in der Fertigung und Entwicklung", so Peter Eriksen weiter. »Wir werden die Entwicklung und Fertigung unserer beliebten FB-Line im indischen Werk fortsetzen. Die Produktlinie hat enorme Fortschritte gemacht und wurde mit verschiedenen Design- und Automatisierungsfunktionen komplett modernisiert. Darüber hinaus haben wir eine Reihe interessanter Zusatzfunktionen entwickelt, die alle Nilpeter-Produktlinien ergänzen, von denen wir glauben, dass sie auf dem globalen Etikettendruckmarkt sehr beliebt sein werden."

Alan Barretto fügt hinzu: "Wir freuen uns darauf, enger mit der globalen Nilpeter-Familie zusammenzuarbeiten und laden alle unsere Partner und Kunden ein, die neue Fabrik und das Technologiezentrum zu besuchen und die neuen FB-350 und FB-430 zu erleben”


© https://www.labelpack.de


Arbeitsasschuss zu Gast in Dänemark
Der Verband der Hersteller selbstklebender Etiketten und Schmalbahnconverter e.V. (VskE) war Anfang März mit seinem Arbeitsausschuss beim Druckmaschinenhersteller Nilpeter A/S im dänischen Slagelse zu Besuch.
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Labelpack-Berichte: Artikel lesen

Anfang März war der Verband der Hersteller selbstklebender Etiketten und Schmalbahnconverter e.V. mit seinem Arbeitsausschuss deim Druckmaschinenhersteller Nilpeter A/S im dänischen Slagelse zu Besuch. Bei dieser Gelegenheit hat das Unternehmen den interessierten Ausschussmitgliedern seine dortige Produktion sowie seine Strategie im internationalen MArkt unter Berücksichtigung der verschiedenen regionalen Anforderungen an MAschinen, Wechselkursen und Zolltarifen präsentiert.

Group_VskE_Nilpeter_All_New_FA_Flexo_storyDer VskE-Arbeitsausschuss im Technology Center am Hauptsitz von Nilpeter in Slagelse 

NILPETER - Identische Maschinentechnik für zwei Standorte
Mit zwei Nilpeter MO-4 erweitert die Ellerhold-Gruppe ihr Produktsegment Haftetiketten um den Offsetdruck 
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Etiketten sind Plakate für den Marktauftritt im Miniformat. Diese Definition mag eigenwillig sein, im Falle der Ellerhold AG ist sie jedoch auch ein Erfolgsrezept. Großflächenplakate bilden den Ursprung des Unternehmens. Seit einigen Jahren zählen jedoch auch Verpackungen und Etiketten zum Produktprogramm der Firmengruppe. Bei einem Besuch am Standort Zirndorf erläutert Maximilian Ellerhold, welche Überlegungen zur Installation zweier Rollenoffsetmaschinen von Nilpeter zur Produktion von Haftetiketten geführt haben. Der Anfang der Erfolgsgeschichte liegt 30 Jahre zurück. In Zirndorf bei Nürnberg gründete Frank Ellerhold 1987 eine Druckerei, die Plakate im Rollensiebdruck fertigte. Als gelernter Siebdrucker sah er dieses Verfahren bei kleineren Auflagen für die Außenplakatwerbung im Vorteil gegenüber dem Offsetdruck. Insbesondere die Kostenvorteile durch eine geringere Makulatur und die mehrfache Nutzung der Druckformen ermöglichten einen erfolgreichen Einstieg in den Markt. 


Hohe Affinität zu innovativen Technologien

Aus den Anfängen als regionaler Plakatdrucker hat sich eine Unternehmensgruppe entwickelt, die 2016 mit über 630 Mitarbeitern einen Umsatz von 84 Mio. Euro erzielt hat. Wie Maximilian Ellerhold erklärt, ist die Geschichte des Unternehmens, das seit 2005 als Aktiengesellschaft firmiert, stark von der Experimentierfreudigkeit seines Vaters Frank Ellerhold geprägt. Neue Technik sei für ihn stets Anreiz gewesen, Vorteile zu erkennen und im Sinne der Kunden gewinnbringend zu nutzen, erinnert sich der heutige Vorstand für Produktion und Technik. Ein Beispiel war der Digitaldruck, der in Zirndorf bereits 1993 Einzug hielt.

Mit dem Etikettendruck kam Frank Ellerhold erstmals 2006 In Berührung, als die Offsetdruck Team GmbH & Co KG übernommen wurde. Das Unternehmen in Witten, das im deutschen Markt vor allem als Plakatdrucker bekannt war, hatte als zusätzliches Standbein die Produktion von Nassleimetiketten für die Getränkeindustrie. 


Etiketten als zusätzliches Standbein zur Zukunftssicherung

Obwohl der Etikettendruck zum damaligen Zeitpunkt nicht zum Portfolio gehörte, wurde dieses Marktsegment beibehalten und weiter ausgebaut. Einer der Hauptgründe für diese Entscheidung war der Einfluss der Digitalisierung auf den Plakatdruck. In großen Städten kommen anstelle von Plakatwänden heute teilweise schon neue Technologien wie großformatige LED-Bildschirme zum Einsatz. Im Gegensatz dazu sind Verpackungen und Etiketten durch digitale Medien nicht ersetzbar, da sie auch physische Funktionen zu erfüllen haben.

Mit der Akquisition der Berliner Goetz + Müller GmbH wurde der Produktbereich Etiketten drei Jahre später um eine Druckerei erweitert, die auf dieses Segment spezialisiert ist. Sie brachte sehr viel Erfahrung mit hochwertig veredelten Etiketten, z.B. für Spirituosen, in die Firmengruppe ein. 2014 stieß schließlich die dritte Etikettendruckerei dazu, als Frank Ellerhold das Unternehmen Offset Ketels in Wees bei Glücksburg aus der Insolvenz heraus kaufte. Die klassische Bogendruckerei hatte zuvor Aufträge verloren, weil internationale Großkunden seit Jahren vermehrt auf Rollenhaftetiketten umstellen. Die spürbar wachsende Nachfrage nach selbstklebenden Etiketten veranlasste die Ellerhold-Gruppe, ebenfalls in dieses Produktsegment zu investieren. 


Digitaldruck und Rollenoffset installiert

Dazu gehörte beispielsweise die Entscheidung, am Standort Zirndorf Haftetiketten ins Programm aufzunehmen. Mit der Installation einer Digitaldruckmaschine sowie entsprechender Technik für die Weiterverarbeitung erfolgte der Einstieg vor allem mit Kleinauflagen, z.B. für Weinetiketten. Aufgrund der bundesweiten Standorte ist der Vertrieb überregional organisiert. Auf diese Weise konnten neue Kunden gewonnen und wertvolle Erfahrungen mit der Fertigung von Haftetiketten gesammelt werden.

Den nächsten großen Entwicklungssprung wagte das Unternehmen 2016 mit der Inbetriebnahme von zwei Kombinationsdruckmaschinen vom Typ Nilpeter MO-4 an den beiden Standorten Glücksburg und Zirndorf. Sie sind mit gleicher Technik ausgestattet. Der Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz des Offsetdrucks in Kombination mit anderen Verfahren sowie umfangreichen Veredelungsmöglichkeiten. Zu diesem Zweck verfügen die Maschinen über acht Druckstationen, von denen fünf auf dem Offsetverfahren basieren. Alle Druckwerke können wahlweise mit Flexo- bzw. Siebdruck bestückt werden. Für hochwertige Veredelungen sind jeweils zwei FP-4-Prägeeinheiten integriert. Alle gängigen Veredelungstechniken wie Folienprägen (heiß und kalt), Blindprägen oder Kaschierung sind möglich.

Eine Besonderheit ist die Ausstattung der Offsetrotationen mit einer Inline-Mess- und Regelanlage von Lithec. Das System, das der Firma Ellerhold aus dem Bogenoffsetdruck bekannt ist, kommt dabei erstmals an einer Nilpeter-Maschine zum Einsatz. Es soll zum einen die Makulaturquote niedrig halten, was im Hinblick auf den hohen Materialwert von manchen Haftverbunden eine wichtige Rolle spielt, und zum anderen auch die Mitarbeiter bei der Bedienung der Maschine unterstützen. 


Geschäftsaufbau mit langem Atem

Aufgrund der bestehenden Kundenstruktur ist in Glücksburg die Auslastung mit entsprechenden Aufträgen schnell gestiegen. Von den dortigen Erfahrungen in der Anlaufphase profitieren auch die Zirndorfer Kollegen. Weil die Firmengruppe aus der Vergangenheit mit der Situation vertraut ist, sich schrittweise und möglichst langfristig in einem neuen Markt erfolgreich zu etablieren, räumt man sich auch in diesem Fall vergleichsweise viel Zeit zum kontinuierlichen Aufbau des neuen Geschäftsfeldes ein. Eindrucksvolles Beispiel ist die eigene Kartonfertigung, mit der die Firma Ellerhold 2004 schon einmal Neuland betrat. Inzwischen ist die Erzeugung und Bedruckung von offsetkaschierter Wellpappe für Displays und Verpackungen ein Geschäftszweig, der längst in der Gewinnzone angekommen ist und mittlerweile rund 11% zum Gruppenumsatz beiträgt. Die Etikettenproduktion um das Segment der Rollenhaftetiketten zu erweitern, stufen Stephan und Maximilian Ellerhold – die beiden Brüder bilden inzwischen den Vorstand der Ellerhold AG – als wichtiges Zukunftsprojekt ein. Ihren Schwerpunkt sehen sie dabei im Bereich der hochwertigen und vielfältig veredelten Etiketten, z.B. für den Getränkemarkt, insbesondere für Wein und Spirituosen.


Entscheidungsfindung in großer Runde

Welche Bedeutung das Projekt für die Unternehmensgruppe hat, ist am Weg der Entscheidungsfindung ablesbar. In einer großen Runde mit der Geschäfts- und Produktionsleitung der beiden Standorte Zirndorf und Glücksburg wurden die Vor- und Nachteile der seinerzeit vorliegenden Angebote verglichen. Obwohl bis dahin noch nie so viele Parteien innerhalb des Unternehmens in eine Entscheidung eingebunden waren, fiel die Wahl pro Nilpeter MO-4 einstimmig aus. Die Maschine bot für die speziellen Anforderungen an beiden Standorten das passende Gesamtkonzept.

Im Vorfeld der Entscheidung standen Demonstrationen bei drei in die engere Wahl gekommenen Druckmaschinenherstellern sowie mehrere Besuche bei Anwendern auf dem Programm. Das Augenmerk lag dabei vor allem auf wichtigen Kenndaten aus der Praxis wie Rüstzeiten mit Farb- und Druckformwechsel oder Auftragsdurchlaufzeiten. Bei allen wichtigen Kriterien hatte die Nilpeter-Technik die Nase vorn. Zusätzlich hatte Ellerhold den Maschinenanbietern äußerst knifflige Motive für Drucktests vorgelegt, um die Qualität der Offsetdruckwerke zu prüfen. Auch hierbei konnte der dänische Maschinenhersteller die Erwartungen erfüllen. Letztendlich gaben aber die verschiedenen Möglichkeiten im gesamten Bereich der Weiterverarbeitung den Ausschlag für Nilpeter. Dass die Nilpeter GmbH als deutsche Niederlassung und gleichzeitig auch Vertretung der Firma Prati am Ende auch noch die Umspul- und Konfektioniersysteme des italienischen Herstellers geliefert hat, war für beiden Seiten ein willkommener Bonus.


Herausforderungen stets als Wachstumschance genutzt

Drei Jahrzehnte genügten der Ellerhold-Gruppe, um sich in verschiedenen Marksegmenten erfolgreich zu etablieren. Beim Start im Jahr 1987 war Firmengründer Frank Ellerhold Quereinsteiger im Nischenmarkt der großformatigen Plakate. Weil das Anpacken immer wieder neuer Aufgaben und Herausforderungen quasi zur Philosopie der Unternehmensgruppe gehört, verfügt sie heute über sechs Standorte, an denen im vergangenen Jahr insgesamt 630 Mitarbeiter einen Umsatz von 85 Mio. Euro erzielt haben. Neben Plakaten in seinen verschiedenen Formen umfasst das Produktprogramm inzwischen auch Displays, Etiketten und Verpackungen.

Auf dem Weg zur heutigen Bedeutung gab es immer wieder grundlegende Entscheidungen, die den Unternehmenserfolg jeweils maßgeblich beeinflusste haben. Dazu zählt beispielsweise der Aufbau eines zweiten Produktionsstandortes in Radebeul bei Dresden im Jahr 1999. Eine Pionierleistung war auch die Entwicklung zur so genannten Plakatfabrik. Statt die einzelnen Teile eines Plakats plano auf Paletten zur Verfügung zu stellen, begann Frank Ellerhold 2003 damit, sie nach dem Druck auch gleich zu schneiden und zu falzen, so dass sie den Kunden im Bereich der Außenwerbung fertig vorbereitet für das Anbringen an die Plakatwände ausgeliefert werden konnten. Diese Art des Full Service ist heute Standard in der gesamten Branche.


Formatgrößte Bogenoffsetmaschine

Zur Erhöhung der Produktionskapazitäten nimmt das Unternehmen 2004 mit der ersten Rapida 205 von KBA die weltweit formatgrößte High-Tech-Offsetdruckmaschine in Betrieb. Um eine zu große Abhängigkeit durch die Konzentration auf die Plakatwerbung zu reduzieren, wird gleichzeitig der neue Produktbereich Displays und Verpackungen aufgebaut, der vor allem die Vorteile des Großformats nutzt. Mit dem Einstieg in das Etikettengeschäft wird das Geschäft auf noch mehr Standbeine verteilt. 2016 war der Umsatzanteil von Kartonage, Displays und Etiketten bei Ellerhold auf gleichem Nivaeu wie die Außenwerbung. Etiketten trugen bereits ca. 35 bis 40 Prozent zum Umsatz bei. Das mit 10 bis 15 Prozent derzeit kleinste Marktsegment der Verpackungen und Displays hat dabei in Zukunft besonders großes Entwicklungspotenzial. 





NILPETER - Allererste »All New FA« produziert in Italien
Die allererste Kundeninstallation der »All New FA« erfolgte in der letzten Juniwoche 2017 bei Cograf Etichette vor den Toren von Turin/I statt. 
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Seit der zweiten Juliwoche läuft die Maschine – 17″ Druckbreite, Multi-Substrat FA mit acht Flexodruckwerken, Koronastation, De-/Relam-Einheit, Folienveredelung (kalt), UV-Laminierung und Schnellwechsel-Stanze – tadellos und produziert in drei Schichten täglich.

»Es ist ziemlich ungewöhnlich, ein mehrfarbiges Etikett mit 100 m/Min. zu drucken, während die Maschine nur über ein iPad bedient wird«, sagte Riccardo Giordana, der als erster Mitarbeiter von Cograf an der neuen FA arbeitete.

Andere Merkmale, die von Cograf hervorgehoben werden, seien das perfekte Register, das völlige Fehlen mechanischer Handhabung und eine unglaubliche Ruhe während der Produktion. Nach zwei Nilpeter FA 2500 und einer klassischen FA-4 sei die neue FA die perfekte Weiterentwicklung für Cograf.

Cograf Etichette produziert alle Arten von Selbstklebeetiketten mit den verschiedensten Druckverfahren einschließlich Flexo-, Buch-, Offset- und Siebdruck, sowie heiße und kalte Folienveredelung. (Foto: Nilpeter)

GM 2.0 auf der LabelExpo – ein „fresh up“ zum Geburtstag

Grafisk Maskinfabrik, das erfolgreiche dänische Familienunternehmen, erfindet sich anlässlich seines  47.Geburtstags auf der Label Expo 2017, neu.

Neben einem neuen Standlayout erleben Sie neben der gut im Markt etablierten Digital-Konvertierungslinie DC330 viele Weiterentwicklungen für bestehende Maschinenkonzepte und gleich 2 Weltprämieren für die komplett neu konzipierte DC 350 und die DC330MINIflex.

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Aus dem etablierten Kerngeschäft des  graphischen Kleinmaschinenbereiches mit seinen weit verbreiteten Kernschneidern der PNT-Serie, den Tischumspulern der Serie LRFT, sowie den Querschneidern ETV, hat sich das Unternehmen in den vergangenen 15 Jahren verstärkt der Entwicklung von Konvertierungslösungen für den Digitaldruckbereich gewidmet.


„Hier gab es vor allem in den vergangenen 10 Jahren eine rasante Entwicklung, getrieben durch die unterschiedlichen Digitaldrucksysteme, zuletzt vor allem durch die Inkjet-Technologie“, so Uffe Nielsen, CEO und Inhaber von GM.

„Die Anforderungen an unsere Anlagen haben sich vervielfacht. War es früher reines Stanzen und Schneiden von kleinen Auflagen, so stehen heute neben Value-Added-Prozessen wie Heißfolienprägung & Siebdruck , auch verstärkt die Automatisierung der Fertigung für z.B. Webshop-Anwendungen im Vordergrund.“


GM zeigt deshalb neben einfacheren Konvertierungsanlagen wie der neuen DC330MINIflex , mit der DC 330 FB auch eine Linie für höchste Ansprüche mit Heißfolienprägung und Siebdruck.


Neuestes Kind in der DC-Familie ist die DC350 die in Brüssel dem breiten Fachpublikum erstmals präsentiert wird. Neben der etwas größeren Maschinebreite, überzeugt diese Maschine mit höheren Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 72 m/min im semi-rotativen Modus, 1 Meter Abrollung und einem komplett neu entwickelten semi-rotativen Flexowerk. Abgerundet wird diese Ausstattung mit einem neu entwickelten Multilayer Modul, womit sich auch hier der Kreis zwischen höchster Produktivität und Value-Added Produkten schließt.


Zusätzlich zeigt GM noch die Weiterentwicklung seines Automatischen Messersystems und eine „stand-alone“ Variante der Flachbett-Heißpräge-Station FB330.


Die hohe Marktdurchdringung von GM am digitalen Sektor spiegelt sich auch durch die weite Verbreitung der Systeme auf der LabelExpo wieder.

So können Sie GM-Anlagen auch auf den Ständen von Xeikon, Epson, Konica Minolta und Trojan Color Labels in Aktion sehen.


Besuchen Sie uns in Brüssel, Stand 9A40.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

All4Labels investiert in drei Nilpeter PANORAMA Hybrid Maschinen
Die neu gegründete All4Labels-Gruppe, eines der führenden Unternehmen in der Etikettenindustrie, hat drei PANORAMA Hybrid Druckmaschinen von des dänischen Druckmaschinenhersteller Nilpeter gekauft, um den wachsenden Kundenansprüchen an Produkt und Markenanpassung gerecht zu werden
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Die erst kürzlich mit einem komplett überarbeiteten Design der Konvertier- und Flexodruckeinheiten, so wie einem umfassenden Update der Anwendungs-Software, aufgerüstete PANORAMA, deckt ein breitflächiges und vielfältiges Spektrum von Marktanforderungen ab.

Die Konfiguration der Maschine reicht von „Stand-Alone“ Lösungen bis hin zu anwendungsspezifischen Hybrid-Konfigurationen, die ein breites Spektrum an Anwendungen ermöglichen.


Was und Wo?

All4Labels hat drei PANORAMA Hybrid Kombinations-Druckmaschinen an unterschiedlichen Standorten installiert. Alle Maschinen drucken mit einem 5-farbigen Inkjet-Druck System in verschiedenen Kombinationen mit Flexo-Prozessen, Heißfolien Prägung und „Quick-Change“ Stanzmodulen.


„Die drei PANORAMA Hybrid werden an verschiedenen Standorten von All4Labels in Europa installiert und folgen damit unserer Strategie neue Industrie-Standards in Bezug auf Flexibilität, Kundenanpassung und Supply Chain Excellence, zu setzen. Wir folgen bereits seit langem dem Markttrend in Richtung Kundenanpassung und mit dieser Investition erreichen wir das nächste Level. All4Lables hat sich für die Nilpeter PANORAMA entschieden, da sie auf perfekte Art die Stärken und die Vorteile verschiedener Technologien miteinander vereint“, sagte Torsten Wietholz, Corporate Director von All4Labels.


Die All4Labels Installationen starten ein ganz neues Kapitel im Bereich der Möglichkeiten rund um den Digitaldruck, angetrieben durch „Brandowner“, mit dem Fokus auf eine langfristige Verfügbarkeit und Produktdifferenzierung. „Wir erwarten für die Zukunft, dass der Trend zur Individualisierung drastisch ansteigen wird – und damit neue Türen für unsere Kunden öffnet“, sagt Jakob Landberg, Sales & Marketing Director von Nilpeter. „Aus diesem besonderen Grund richtet sich unser Augenmerk darauf, diese Entwicklung des Marktes durch die Konstruktion dynamischer, modularer Hybrid-Lösungen zu unterstützen.“


Machen Sie sich selbst ein Bild über die PANORAMA Hybrid auf der LabelExpo Europe 2017.

Die PANORAMA wurde bereits  anlässlich ihrer Einführung auf der Label Expo Europe in 2015 ausgestellt, und wird mit ihrer Weiterentwicklung und Upgrades der digitalen Produktlinie von Nilpeter noch mehr der Mittelpunkt auf der diesjährigen Show sein.

Die Label Expo Europe wird in der Belgischen Hauptstadt Brüssel vom 25. – 28. September 2017 stattfinden. Nilpeter stellt in der Halle 7 auf den Ständen 7B35 und 7B39 aus.


Nilpeter – Ellerhold Gruppe investiert in zwei neue Nilpeter MO Offset Druckmaschinen
Die Gruppe baut ihre Etiketten-Sparte aus. Sowohl in Zirndorf wie in Glücksburg zieht mit der MO-4 von Nilpeter der hochmoderne Kombinationsdruck ein. Flexibel, schneller und auflagenstärker garantiert er Haftetiketten für höchste Ansprüche, dank Druck und Veredelung in einem Arbeitsgang.
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Ob in Zirndorf beispielsweise im Offset bedruckte, geprägte, mit Siebdruck in Regenbogenfarben plus Quelllack verfeinerte Weinflaschen-Etiketten – oder in Glücksburg edle Wodka-Etiketten im No-Label-Look, mit perfektem Siebdruck-Weiss als Grundierung und Offset-Schriften on top: Die MO-4 steht für hochmodernen Kombinationsdruck mit ausdrucksstarken Farben und jeglichen Sonderfarben.


Die Drucker können in einer Produktionsstrecke gleich fünf Offset- und drei Flexo-Druckwerke sowie ein Siebdruckwerk mit sämtlichen, gängigen Veredelungstechniken mixen – vom Blind-, Folienveredelung (heiss, kalt) über das Folienkaschieren bis zu Cast & Cure-Technik oder Lackanwendungen und der abschließenden Stanzung. »So gewährleisten wir die höchstmögliche Flexibilität bei geringen Rüstzeiten. Für jede Anforderung, die ein Etikett nun an uns stellt, haben wir dank MO-4 das richtige Druckverfahren und vielfältige Veredelungen – um das Etikett in einem Durchlauf, mit höchster Genauigkeit zu drucken«, erklärt Bernd Schmidt, Geschäftsführer der Ellerhold-Druckerei in Zirndorf. Die leistungsstarke Technik und die Vorteile der Haftetiketten – welche Temperaturschwankungen und Wasserkontakten länger trotzen – überzeugten auch schon Kunden mit Nassleim-Technik.


Sparsam im Werkzeug – und im Offset kostengünstiger und schneller


So lassen regionale Winzer auf der neuen Nilpeter kleinere Auflagen und Lebensmittelgiganten große Etikettenmengen in sehr kurzer Zeit drucken. Alle Veredelungsschritte können nun auf einmal und unabhängig voneinander angewandt werden, wie etwa zuerst das Applizieren von Prägefolie (heiss) und später das Blindprägen. Solche Reliefschnitt-Prägungen sind bei Weinbauern sehr angesagt, weiß der Zirndorfer Kundenberater Lajos Junghaus: »Diese ordern gern rollenweise veredelte Blanko-Etiketten, um sie nach jeder Lese selbst mit den notwendigen amtlichen Prüfnummern zu versehen.«


Der Vertriebsleiter Immo Brodersen, Glücksburg, erläutert besonders effektive Veredelungs-Kombinationen auf der MO-4: »Wir können mehrere Folien gleichzeitig einsetzen. Im Zusammenspiel mit Matt- und Glanzfolien entsteht so eine Art 3-D-Effekt.« Kunden aus der Lebensmittelindustrie schätzen zudem das kalte Aufbringen metallischer Folien und ein späteres Bedrucken. So erzeugt die Druckfarbe Gelb anschließend auf der Folie ein Gold und Rot ein schimmerndes Rubin. Alle Regenbogenfarben können so verwirklicht werden, ohne teure Werkzeuge. Kosmetikfirmen kombinieren den Etiketten-Druck oft mit dem Laminieren von Soft-Touch-Folien, für eine samtige Haptik.


Außergewöhnliche Effekte und No-Label-Look – ohne Falten


Die von Brodersen gern mit eingesetzte, außergewöhnliche Cast & Cure- Technik ist für den Rotationsdruck auf der MO-4 ideal geeignet und relativ kostengünstig zu realisieren: »Auf dem Etikett entstehen durch eine spezielle Drucktechnik verschiedenste Muster, Strukturen und holografische Effekte in denen sich das Licht wie in Prismen bricht.« Energiedrinks wurden mit solchen Etiketten schon im asiatischen Markt positioniert. Oder hochwertige Getränkeflaschengläser mittels Cast & Cure- Etiketten fälschungssicher gemacht. Soll ein Relieflack Wassertropfen auf der Cola-Flasche simulieren oder ein Strukturlack die Schale einer Orange auf der Saftflasche – die MO-4 druckt und veredelt das Etikett in einem Arbeitsgang.

Besonders sind Kunden vom No-Label-Look (Clear&Clear) der MO-4 begeistert: »Transparente Folien werden im Siebdruck mit perfektem Weiß versehen – und sind dann vielseitig bedruckbar. So lassen sich Design und Schriften selbst auf Kaviargläsern oder Johannisbeersaft- Drinks gut erkennen.« Oder auf Whisky-Flaschen, deren Etiketten ebenfalls durch die MO-4 laufen und perfekt auf glasklaren Flaschen haften.

NILPETER GmbH

Rodenbecker Strasse 25

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